
Schallplatten-Boom in Grossbritannien für DP World
20.04.2026 um 08:42 Uhr
Hannah Testani wird Women CEO des Jahres
20.04.2026 um 09:14 UhrDie Schliessung der Straße von Hormus infolge des Konflikts in Westasien hat erhebliche Auswirkungen auf den globalen Seetransport. Laut einer Mitteilung von TradeWind hat die gleichzeitige Instabilität im Roten Meer dazu geführt, dass zwei der wichtigsten Seewege blockiert sind. Dies hat die Containerfrachtraten auf der Asien–Europa-Route um 70 bis 160 Prozent steigen lassen, während die Transitzeiten um 10 bis 18 Tage verlängert wurden. Die Zuverlässigkeit der Transporte ist auf unter 60 Prozent gefallen.
Veränderte Handelsströme
Die Krise hat das Verständnis der globalen Lieferketten gemäss TradeWind grundlegend verändert. Im Jahr 2024 waren etwa 75 Prozent der europäischen Bekleidungsimporte aus Asien betroffen, da Schiffe gezwungen waren, längere und teurere Routen um Afrika herum zu nehmen. Diese Entwicklungen führten dazu, dass europäische Käufer verstärkt nach Lieferanten in näheren Regionen suchten. Infolgedessen stieg die Nachfrage nach Produkten aus der Türkei um mehr als 50 Prozent.
Die Türkei hat sich laut TradeWind als Alternative etabliert. Produkte können innerhalb von drei bis fünf Tagen per Lkw zu den Vertriebszentren in Europa transportiert werden, was die Abhängigkeit von maritimen Engpässen verringert. Zudem profitieren Industrieprodukte von der Zollunion mit der Europäischen Union, die einen zollfreien Zugang ermöglicht. Im Jahr 2025 verzeichnete die Türkei einen Rekordexport von 273 Milliarden USD.





