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03.07.2026 um 09:47 UhrDie rasante Entwicklung im maritimen Sektor Asiens, insbesondere im Bereich der Schiffe, die mit Flüssigerdgas (LNG) und alternativen Treibstoffen betrieben werden, erfordert laut einer Mitteilung des Swedish Club eine gleichwertige Investition in die Ausbildung der Besatzungen. Diese Investitionen seien entscheidend, um die Sicherheitsvorteile der neuen Schiffsgeneration tatsächlich nutzen zu können.
In der gesamten Region zeigen Schiffsbesitzende gemäss der Mitteilung ein aktives Interesse an der Anschaffung neuer Tonnage, was durch die aktuellen Marktbedingungen und die Nachfrage nach fortschrittlicheren Schiffen begünstigt werde. Die Umstellung auf moderne Schiffstypen bringt jedoch zusätzliche Herausforderungen mit sich, insbesondere in den Bereichen Ausbildung, Sicherheitsmanagement und Einsatzbereitschaft. Schiffsversicherende äussern gemäss dem Swedish Club Bedenken hinsichtlich der Komplexität der neuen Schiffe und der Frage, ob ausreichend qualifizierte Seeleute mit der nötigen Erfahrung und dem erforderlichen Vertrauen zur Verfügung stehen, um diese sicher zu betreiben.
Herausforderungen in der Ausbildung
Julia Ju, Regional Executive Director von Team Hong Kong beim Swedish Club, betont, dass die Branche vor der Herausforderung steht, die Ausbildung systematischer zu gestalten. Dies sei besonders wichtig, da sich die Schiffstechnologie, die regulatorischen Anforderungen und die Betriebsbedingungen kontinuierlich weiterentwickeln. Ju erklärt: „Asien investiert in neue Schiffe, aber neue Schiffe brauchen neue Fähigkeiten. Da immer mehr LNG- und alternative Kraftstoffschiffe auf den Markt kommen, muss die Branche ehrlich sein, ob die Besatzungsausbildung mit der an Bord eingeführten Technologie Schritt hält. Ein modernes Schiff beseitigt kein Risiko, wenn die Besatzung nicht richtig darauf vorbereitet ist, es zu bedienen. Das Risiko überträgt sich einfach auf die Art und Weise, wie das Schiff verwaltet, gewartet und betrieben wird.“







