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03.07.2026 um 10:36 UhrDie Bedrohung durch den FortiBleed-Vorfall betrifft zahlreiche Unternehmen in der maritimen Branche, wie die Bedrohungsaufklärungseinheit von Cydome berichtet. In einer aktuellen Analyse wurde festgestellt, dass über 86.000 Administrator-Zugangsdaten von Fortinet-Firewalls und anderen Geräten kompromittiert wurden. Diese Geräte schützen gemäss Cydome die Netzwerke von Tausenden Organisationen in 194 Ländern. Die Hacker erlangten unbefugten Zugang zu den Fortinet-Geräten, was eine weitere Gefährdung der Zielnetzwerke und Daten zur Folge hatte.
Umfang der Kompromittierung
Laut Cydome umfasst das Leck schätzungsweise 50 % aller interneterreichbaren FortiGate-Geräte. Besorgniserregend sei ausserdem, dass 703 satellitengebundene IP-Adressen betroffen sind, die mit maritimen Satellitenkommunikationsdienstanbietern in Verbindung stehen. Von den mehr als 250 maritimen Unternehmen, die unter den Folgen des Vorfalls leiden, handelt es sich überwiegend um Schiffseigner und Managementgesellschaften. Nir Ayalon, Gründer und CEO von Cydome, betont, dass der FortiBleed-Vorfall den operativen Kern des maritimen Handels trifft und nicht nur die Backoffice-IT.
Die Analyse zeigt gemäss Ayalon, dass 41,5 % der geleakten Logins auf Schifffahrts- und Frachtunternehmen entfallen. Zudem sind 31,2 % Offshore-Auftragnehmer und Dienstleistungsunternehmen betroffen, während 10,7 % Neubau- und Reparaturwerften und 6,7 % Hafenbehörden und Logistikfirmen in die Kompromittierung involviert sind. Cydome hat laut Ayalon festgestellt, dass 87 % der Fortinet-Geräte, die mit dem Internet verbunden sind, noch über Internet-basierte Verwaltungsschnittstellen verfügen. Darüber hinaus sammeln 63 % der Zugangsdaten für Standard- oder integrierte Administratorkonten, die nicht umbenannt wurden.







