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22.06.2026 um 09:59 UhrEine kürzlich veröffentlichte Analyse von ReBound Returns zeigt, dass Einzelhändler durch Retourenbetrug erhebliche finanzielle Verluste erleiden. In einer Untersuchung, die Daten von einer Million Retouren zwischen Juli 2025 und Mai 2026 umfasst, wurden potenziell betrügerische Rücksendungen im Wert von 29 Millionen Pfund identifiziert. Diese Ergebnisse verdeutlichen laut dem Unternehmen eine signifikante Schwäche in der Betrugserkennung innerhalb der Branche.
Die Retourenquote im Online-Handel hat gemäss der Analyse fast 20 % erreicht, was bei einem Marktvolumen von nahezu 850 Milliarden US-Dollar allein in den USA zu einem zunehmenden Problem führt. Laut dem globalen Merchant Risk Council ist der Missbrauch von Rückerstattungs- und Rückgaberichtlinien die häufigste Betrugsart, mit der Einzelhändler konfrontiert sind. Trotz erheblicher Investitionen in Betrugspräventionsmassnahmen, wie Identitätsprüfung und Risikobewertung, bleibt die Fähigkeit der Händler, Betrug effektiv zu erkennen und zu verhindern, laut ReBound unzureichend.
„Der Retourenprozess ist für Einzelhändler zu einem blinden Fleck geworden. Investitionen in Betrugsprävention konzentrieren sich fast ausschließlich auf den Point of Sale. Sobald eine Retoure eingeleitet ist, haben die meisten Einzelhändler nicht die nötige Transparenz, um zu erkennen, was tatsächlich zurückkommt.“
– Wouter ten Heggeler, Produktmanager bei ReBound Returns







