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13.05.2026 um 13:26 UhrInterporto Bologna SpA hat sich als Gründungsmitglied der neuen Logistiknetzwerk-Initiative ROLER – Rete Operatori Logistica Emilia-Romagna positioniert. Dieses Netz vereint vier Logistikunternehmen aus der Emilia-Romagna, um den Gütertransport auf der Schiene zu fördern. Neben Interporto Bologna SpA gehören auch Dinazzano Po SpA, SAPIR SpA und Rail Traction Company SpA zu den Gründern.
Ziel der Initiative ist es, die Transportvolumina auf der Schiene in der Emilia-Romagna zu verdoppeln. In den letzten Jahren ist ein Rückgang der Schienenverkehrsströme zu den regionalen Terminals zu verzeichnen, der von 21,8 Mio. t im Jahr 2022 auf 19,2 Mio. t im Jahr 2024 gesunken ist. Dies geschieht in einem nationalen Kontext, in dem der Gütertransport auf der Schiene im Jahr 2025 insgesamt um 3,7% zurückgegangen ist.
Synergien und Wettbewerbsfähigkeit
Der Netzwerkvertrag sieht eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen vor, die jeweils über spezifische Kompetenzen im Bereich des intermodalen Transports verfügen. Ziel ist es, einheitliche und wettbewerbsfähigere Dienstleistungen für die ansässigen Unternehmen anzubieten. ROLER strebt an, die Emilia-Romagna als strategischen Knotenpunkt zwischen Zentraleuropa und den Häfen des Tyrrhenischen und Adriatischen Meeres zu positionieren. Dies soll durch gemeinsame kommerzielle Aktivitäten und einen strukturierten Dialog mit regionalen Institutionen sowie der Autorità di Sistema Portuale del Mare Adriatico Centro Settentrionale unterstützt werden.
Interporto Bologna spielt eine zentrale Rolle in diesem Vorhaben. Die dort ansässigen Unternehmen erwirtschaften einen Umsatz von über 1,5 Mrd. EUR und schaffen rund 11.970 Arbeitsplätze, darunter 6.970 direkte und indirekte Stellen sowie täglich 5.000 Lkw-Fahrer. Dies verdeutlicht die Bedeutung der Logistik für die wirtschaftliche Struktur der Region.
Stefano Caliandro, Präsident von Interporto Bologna SpA, betont: „Dieser Netzwerkvertrag ist ein konkreter Schritt zur Förderung der Intermodalität in der Emilia-Romagna. Angesichts des nationalen Rückgangs im Gütertransport auf der Schiene im Jahr 2025 ist diese Allianz eine zukunftsorientierte Entscheidung: Sie stärkt die Verbindungen zum Hafen von Ravenna und zum Brenner und bereitet den Weg für den neuen Terminal im Jahr 2027, der über fünf Gleise von 750 m und zwei Portalkrane verfügen wird.“
Die Gründung von ROLER ist Teil einer mittel- bis langfristigen Perspektive, die auch die laufenden Infrastrukturinvestitionen berücksichtigt. Der für 2027 geplante neue Terminal wird eine signifikante qualitative Verbesserung der operativen Kapazität des Interporto und der gesamten Logistikkette in der Region darstellen. Mit ROLER bekräftigt Interporto Bologna sein Engagement für eine effizientere, integrierte und nachhaltige Logistik, die den Unternehmen und der Wettbewerbsfähigkeit der Emilia-Romagna zugutekommt.







