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13.05.2026 um 12:58 UhrDie Wirtschaftskammer Wien hat bekannt gegeben, dass die Teilnehmerzahl am Projekt „Zero Emission Transport“ (ZET) auf 50 Unternehmen angestiegen ist. Diese Initiative, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, den Wirtschaftsverkehr emissionsfrei zu gestalten. Seit dem Projektstart im Juni 2024 haben die beteiligten Unternehmen bereits fast 5,1 Mio. km emissionsfrei zurückgelegt. Dadurch konnten rund 2.000 t CO2-Äquivalente sowie über 1 t Stickoxide eingespart werden. Diese Menge an CO2 entspricht dem, was etwa 150 ha Wald in einem Jahr absorbieren würden.
Nachhaltige Mobilität im Wirtschaftsverkehr
Walter Ruck (2.v.l.), Präsident der Wirtschaftskammer Wien, betont die Bedeutung des Projekts für die betriebliche Praxis: „Unsere Unternehmen beweisen, dass klimafreundliche Mobilität im Wirtschaftsverkehr nicht mehr nur ein Zukunftsthema ist, sondern schon heute im Alltag funktioniert.“ Das Projekt umfasst nicht nur Pkw und Lieferwagen, sondern auch vollelektrische Busse, Müllfahrzeuge und Lkw mit Ladekran. Ruck hebt hervor, dass die Nachfrage nach emissionsfreien Spezialfahrzeugen am Markt steigt, was auf ein wachsendes Interesse der Unternehmen hinweist.
Kooperation zwischen Stadt und Wirtschaft
Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (M.) hebt die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Wirtschaftskammer hervor: „Dass sich mittlerweile 50 Unternehmen an ‚Zero Emission Transport‘ beteiligen, zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich die enge Zusammenarbeit funktioniert. Gemeinsam mit den Betrieben treiben wir die klimafreundliche Transformation des Wirtschaftsverkehrs konsequent voran.“ Die Einsparungen von CO2-Äquivalenten werden als starkes Signal für den Klimaschutz und die Lebensqualität in Wien gewertet.
Engagement der teilnehmenden Unternehmen
Ein neues Unternehmen, das sich dem Projekt angeschlossen hat, ist Ankerbrot. Tina Schrettner (2.v.r.), Geschäftsführerin für Marketing, Filialvertrieb und Nachhaltigkeit, erklärt: „Als modernes Unternehmen übernehmen wir Verantwortung – für unsere Mitarbeitenden, Kund:innen und die Umwelt. CO2-armer Transport in der Stadt ist für uns daher ein zentrales Thema.“ Ankerbrot plant, seinen Fuhrpark schrittweise auf E-Mobilität umzustellen, mit dem Ziel, bis 2035 emissionsfrei zu sein.
Das Bauunternehmen PORR sieht im Wirtschaftsverkehr einen wesentlichen Hebel für die Dekarbonisierung von Städten. CEO Karl-Heinz Strauss (ganz rechts) betont die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen: „Kein Unternehmen kann diese Transformation allein bewältigen. Genau deshalb sind Initiativen wie ‚Zero Emission Transport‘ entscheidend.“ PORR arbeitet daran, Transporte zu reduzieren und alternative Antriebstechnologien in seinen Fuhr- und Maschinenparks einzusetzen.
Das Entsorgungsunternehmen Saubermacher ist seit Beginn des Projekts aktiv dabei und setzt bereits neun elektrische Lkw in Wien ein. Hans Roth (ganz links), Aufsichtsratsvorsitzender und Gründer von Saubermacher, erklärt: „Das Projekt Zero Emission Transport ist ein wichtiger Impuls für die Dekarbonisierung des Wirtschaftsverkehrs in Wien.“ Er hebt hervor, dass die Initiative zeigt, wie Unternehmen, Stadt und Interessenvertretungen gemeinsam Lösungen für eine klimafreundliche Logistik entwickeln können.
Insgesamt verdeutlicht das Projekt „Zero Emission Transport“, wie durch Kooperation und innovative Ansätze eine nachhaltige Mobilität im Wirtschaftsverkehr erreicht werden kann.







