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14.07.2026 um 09:58 UhrUmbau des Barking Eurohub in London beginnt
Barking Eurohub, Network Rail, ITJ, Logismedia
Die Umgestaltung des Barking Eurohub in London hat offiziell begonnen, mit dem Ziel, den Standort in einen modernen internationalen Schienengüterverkehrsknotenpunkt zu verwandeln. Diese Initiative, die von der britischen Regierung unterstützt wird, zielt darauf ab, den Schienengüterverkehr auszubauen und den direkten Kanal-Güterverkehr durch den Kanaltunnel wieder zu ermöglichen. Die Investition von 15 Millionen Pfund markiert den Start eines dreijährigen Programms, das die Infrastruktur des Eurohub verbessern soll, wie der britische Entwickler und Betreiber von Bahninfrastruktur Network Rail mitteilt.
Umbau zu einem intermodalen Frachtzentrum
Das 40 Hektar grosse Gelände wird in eine intermodale Frachtanlage umgewandelt. Diese wird ein intermodales Terminal beinhalten, das sowohl Container als auch aufhebbare Lkw-Anhänger aufnehmen kann. Darüber hinaus wird ein Campus für zugehörige Verteilungs- und Lageraktivitäten eingerichtet. Nach Abschluss der Arbeiten soll Barking Eurohub als Knotenpunkt für den Güterverkehr zu und von Märkten in Kontinentaleuropa, darunter Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien, fungieren.
Die Umbaumassnahmen umfassen laut Network Rail die Entfernung alter Abstellgleise, die derzeit die Nutzung des Geländes einschränken. Zudem wird mehr als fünf Hektar Land freigegeben und neue Anlegungsgleise für kontinentale Güterzüge geschaffen. Diese Massnahmen sollen den Zugfluss durch das Terminal verbessern.
Ein weiterer Aspekt des Umbaus ist die Anpassung der Gütergleise und intermodalen Terminalanschlüsse, um kontinentale Güterzüge von bis zu 700 Metern Länge abwickeln zu können. Dies stellt eine Steigerung im Vergleich zur aktuellen Betriebsgrenze von etwa 350 bis 400 Metern dar. Durch die Möglichkeit, längere Züge zu nutzen, wird die Kapazität des Terminals erhöht, was zu einer gesteigerten Effizienz im Gütertransport per Bahn führen soll.






