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14.07.2026 um 09:31 UhrDJI aus Shenzhen hat kürzlich mehrere erfolgreiche Missionen am Mount Qomolangma, auch bekannt als Mount Everest, abgeschlossen. Diese Einsätze zielen darauf ab, Fortschritte in den Bereichen Hochgebirgslogistik, Kartierung und atmosphärische Forschung zu erzielen. Bei den Missionen kamen der neue DJI FlyCart 100 für Lieferungen sowie der DJI Matrice 4E für Kartierungszwecke zum Einsatz.
Die aktuellen Einsätze bauen auf einer langjährigen Tradition von DJI auf, die darauf abzielt, die Möglichkeiten von Drohnentechnologie in extremen Höhen zu erweitern. Bereits 2009 testete DJI ein unbemanntes Hubschraubermodell mit einem selbstentwickelten Flugkontrollsystem am Berg. Ein Jahr später wurde das DJI Ace One-System erfolgreich in Höhenlagen über 4.700 m eingesetzt. Im Jahr 2022 erreichte eine DJI Mavic 3 den Gipfel und lieferte die ersten Drohnenaufnahmen des 8.848,86 m hohen Berges. 2024 führte der DJI FlyCart 30 die weltweit ersten Drohnenlieferungen vom Basislager zu Camp 1 auf der Südseite durch.
Effiziente Hochgebirgslogistik mit DJI FlyCart 100
Der DJI FlyCart 100 ist ein leistungsstarker Lieferdrohne, die in der Lage ist, bis zu 100 kg bei Meereshöhe über längere Strecken zu transportieren. In Zusammenarbeit mit der nepalesischen Drohnenfirma Airlift wurden die Leistungsfähigkeit und die Tragfähigkeit des Drohnenmodells in grossen Höhen getestet. Die Tests umfassten u.a. die Überprüfung der Reichweite, der RTK-Positionsgenauigkeit und der Batterielebensdauer bei extremen Temperaturen zwischen -15 °C und 5 °C. Während der Tests transportierte die Drohne insgesamt 10.073 kg an Material und Abfall zwischen dem Basislager und Camp 1, darunter 7.215 kg an Kletterausrüstung und 2.858 kg an Abfall, der vom Berg entfernt wurde. Ein einzelner Flug benötigte dafür lediglich acht Minuten, während Sherpas traditionell sechs bis acht Stunden für denselben Transport benötigten.
Der DJI FlyCart 100 wird auch weiterhin die nepalesische Klettergemeinschaft unterstützen, indem er jährlich etwa 5.000 Sauerstoffzylinder zwischen dem Basislager und Camp 1 transportiert. Zudem wird die Drohne helfen, rund 10 t Abfall von höheren Camps zu entfernen, was im Einklang mit Nepals Nachhaltigkeitsinitiativen steht.
Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung zu Klimaveränderungen
DJI testete zudem seine erste eVTOL-Lieferdrohne, den DJI EV50, um präzise Messungen von atmosphärischen Schadstoffen in der hochgelegenen Troposphäre durchzuführen. Über einen Zeitraum von zwölf Tagen transportierte die Drohne ozonmessende Geräte der Peking-Universität zwölf Mal vom Basislager im Qomolangma-Nationalreservat. Diese Operation stellte die erste Nutzung von Drohnen für hochgelegene atmosphärische Beobachtungen durch die Forscher dar.
DJI hat sich in den letzten 20 Jahren der Weiterentwicklung von Drohnentechnologie gewidmet und plant, auch in Zukunft mit lokalen Partnern, Bergsteigergemeinschaften und Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten, um die Möglichkeiten der Drohnentechnologie in extremen Umgebungen weiter zu erforschen und zu erweitern.







