
FM Logistic: Apothekerin leitet Pharmageschäft in Frankreich
18.06.2026 um 08:45 Uhr
MODAL GROUP betont Schienengüterverkehrsstrategie in Frankreich
18.06.2026 um 09:20 UhrAutomobilhersteller sehen sich zunehmend mit versteckten Kosten konfrontiert, die durch übersehene Fahrzeugmängel entstehen. Laut einer Analyse von DeGould, einem Unternehmen, das sich auf automatisierte Fahrzeuginspektionstechnologie spezialisiert hat, belaufen sich die jährlichen Garantieansprüche auf bis zu 496 Millionen Pfund. Diese Kosten resultieren aus steigenden Reparaturaufwendungen, Produktionsstörungen und unentdeckten Schäden an Fahrzeugen, die die Gewinnmargen der Herstellenden belasten.
Die Komplexität der Fahrzeugproduktion nimmt gemäss dem Unternehmen zu, während gleichzeitig die Erwartungen der Kundschaft steigen. Defekte, die während des Produktionsprozesses nicht erkannt werden, können erhebliche nachgelagerte Folgen verursachen. Diese umfassen Transportkosten, Garantieansprüche, Rückrufe und Schäden am Unternehmensimage. Im vergangenen Jahr wurden in Nordamerika, der EU und Großbritannien mehr als 31 Millionen Fahrzeuge produziert. Schätzungen der Branche deuten darauf hin, dass zwischen 1,5 % und 6 % dieser Fahrzeuge, abhängig vom Hersteller, eine Form von Oberflächengleichrichtung benötigen, bevor sie das Werk verlassen. Die Reparaturkosten pro Fahrzeug können dabei oft mehrere hundert Pfund betragen. In der Gesamtheit könnten die Original Equipment Manufacturers (OEMs) somit jährliche Reparaturkosten von nahezu 500 Millionen Pfund tragen.
Fehler, die nach der Produktion festgestellt werden, sind gemäss DeGould in der Regel teurer und zeitaufwändiger zu beheben als solche, die während des Fertigungsprozesses erkannt werden. Selbst kleinere Mängel wie Kratzer, Dellen, Lackfehler oder Fehlausrichtungen könnten sich finanziell erheblich auswirken, insbesondere wenn sie in grossen Stückzahlen auftreten oder erst später im Lebenszyklus des Fahrzeugs entdeckt werden.







