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26.05.2026 um 15:43 UhrKonecranes hat eine neue Funktion für automatisierte Containerkrane vorgestellt, die eine verbesserte Sicherheit und Effizienz in Mischverkehrsbereichen von Containerterminals ermöglichen soll. Die neue Funktion, die für die Konecranes A-RTGs (Automated Rubber Tyred Gantry Cranes) entwickelt wurde, bietet eine vollautomatisierte Langstreckenbewegung des Krans, ohne dass menschliche Aufsicht erforderlich ist. Diese Lösung ist sowohl für neue Krane als auch als Nachrüstoption für bestehende Flotten verfügbar.
Die Entwicklung der automatisierten Langstreckenbewegung basiert auf dem Konecranes A-RTG 2.0 Konzept, das die Vision eines vollständig automatisierten Krans ohne physische Barrieren um den Lkw-Bereich umfasst. Nach umfangreichen Tests und Entwicklungen wird die Technologie bereits an mehreren Standorten eingesetzt und steht nun für eine breitere Anwendung zur Verfügung.
Technologische Details der neuen Funktion
Das automatisierte Langstreckenbewegungssystem nutzt mehrere Sicherheitsebenen zur Objekterkennung. Langstrecken-3D-Lidar-Sensoren können grosse Objekte bis zu 50 m im Voraus erkennen, was eine frühzeitige Warnung und kontrollierte Verzögerung ermöglicht. In unmittelbarer Nähe kommt ein sicherheitsgeprüfter Laserscanner zum Einsatz, der Objekte erkennt und das Anhalten des Krans unterstützt, wenn dies erforderlich ist. Diese Technologien, kombiniert mit sicherheitsrelevanten Encoder-Rückmeldungen und mechanischen Schutzabdeckungen, tragen dazu bei, die Risiken von Kollisionen im täglichen Betrieb zu minimieren.
Ville Mannari, Technologie-Direktor für Port Solutions bei Konecranes, erklärt: „Die Automatisierung der Langstreckenbewegung des Krans reduziert die manuelle Arbeitslast und ermöglicht es den Bedienern, sich auf die Bereiche zu konzentrieren, in denen sie benötigt werden, während gleichzeitig ein sicherer Betrieb in Mischverkehrsbereichen gewährleistet wird.“
Die neue Funktion ist gemäss den modularen Produktprinzipien von Konecranes konzipiert und kann als eigenständiges System installiert werden. Dies ermöglicht es Terminalbetreibern, ihre Automatisierungskapazitäten zu erweitern, ohne ihre bestehende Kraninfrastruktur ersetzen zu müssen. Die Sicherheitsbewertung der automatisierten Langstreckenbewegung entspricht der PLd-Klassifizierung gemäss ISO 13849-1 und wurde gemäß ISO 3691-4 für fahrerlose industrielle Fahrzeuge verifiziert, was die Einführung in stark regulierten Märkten, einschliesslich Europa, unterstützt.
Diese Einführung ist Teil von Konecranes’ „Path to Port Automation“, einem umfassenden Fahrplan für Containerterminals, der eine schrittweise Automatisierung ermöglicht und die Produktivität sowie die Sicherheit der Geräte verbessert, unabhängig von der Marke.





