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09.07.2026 um 08:11 Uhr
CIRCLE Group unterzeichnet Vertrag für Luftfracht-Digitalisierung
09.07.2026 um 08:27 UhrDie AMG Group, ein Anbieter von Outdoor-Gütern im Vereinigten Königreich, hat eine dreijährige Zollpartnerschaft mit der Customs Support Group (CSG) etabliert, um die Herausforderungen nach dem Brexit zu bewältigen. Diese Zusammenarbeit hat es dem Unternehmen gemäss einer Mitteilung der CSG ermöglicht, die Zollkosten auf reexportierte Waren erheblich zu reduzieren.
Die in Port Glasgow ansässige AMG Group ist auf die Beschaffung und den Vertrieb von Outdoor-Lebens- und Sportartikeln spezialisiert. Zu ihrem Sortiment gehören unter anderem Campingausrüstung, Rucksäcke, Schlafsäcke und Schneesportartikel. Das Unternehmen feiert in diesem Jahr das 60-jährige Bestehen seiner Marke Vango und importiert hauptsächlich Waren aus Asien, die dann im gesamten Vereinigten Königreich und Europa vertrieben werden.
Mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union sah sich die AMG Group jedoch mit der Problematik von „Doppelzöllen“ konfrontiert. Diese zusätzlichen Zollgebühren, die bei Grenzüberschreitungen erhoben werden, führten dazu, dass Artikel, die zuvor mit einem Zollsatz von 12 Prozent belegt waren, beim Reexport erneut mit 12 Prozent belastet wurden. Diese Situation hatte laut der CSG erhebliche Auswirkungen auf die Gewinnmargen und den Cashflow des Unternehmens.
Um die finanziellen Belastungen zu verringern, implementierte die AMG Group in Zusammenarbeit mit der Customs Support Group eine Zolllagerlösung. Ein Zolllager ermöglicht es Unternehmen nach Angaben der CSG, Waren zu lagern, ohne sofort Einfuhrzölle zahlen zu müssen. Zudem fallen keine Gebühren an, wenn die Waren anschliessend wieder exportiert werden. „CSG hat während der gesamten Partnerschaft mit starkem Fachwissen, Zuverlässigkeit und Reaktionsfähigkeit ausgestattet“, so Jim McLeish, Betriebsleiter der AMG Group.






