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26.06.2026 um 09:08 UhrPSA Intermodal Italy und Logtainer haben am Dienstag eine Vereinbarung mit Interporto Padova unterzeichnet, die den Start der Bauphase für das intermodale Terminalprojekt in Padua markiert. Diese Vereinbarung folgt auf die Auftragsvergabe im Dezember 2025 und stellt den Übergang zur konkreten Umsetzung des Projekts dar, wie der Interporto Padova mitteilt.
Die beiden Unternehmen haben eine 70-prozentige Beteiligung an der Intermodal Terminal Padova srl erworben. Der neue Verwaltungsrat setzt sich aus Roberto Ferrari, der den Vorsitz übernimmt, Kim Puay Terence Lee und Pascal Willy J. Reinards zusammen. Auf Seiten von Interporto Padova sind Geschäftsführer Roberto Tosetto und sein Stellvertreter Paolo Pandolfo im Verwaltungsrat vertreten.
Strategische Ziele des Projekts
Das Hauptziel dieser Initiative besteht darin, die Rolle von Padua als wichtigen Logistikstandort innerhalb der bedeutendsten europäischen Güterverkehrs- und intermodalen Korridore zu stärken. Dies geschieht nach Unternehmensangaben im Einklang mit der Node-to-Network (N2N)-Strategie von PSA. Ausserdem soll die Konnektivität zwischen Binnenterminals, Seehäfen und internationalen Verkehrsnetzen verbessert werden.
In der neuen Struktur übernimmt PSA Intermodal Italy die Mehrheitsbeteiligung und die operative Verantwortung für PSA Padova. Interporto Padova bleibt mit einer Minderheitsbeteiligung beteiligt, um die lokale Verankerung zu gewährleisten. Das Projekt soll von dem globalen Netzwerk der PSA-Gruppe profitieren, das Häfen, Binnenterminals und Logistiklösungen umfasst. Zudem wird ein integrierter Ansatz für das Logistikflussmanagement in Padua eingeführt. Logtainer soll seine Expertise im multimodalen Transport und im Schienenverkehr in Italien einbringen, um das intermodale Serviceangebot des Terminals zu verbessern und dessen Effizienz sowie Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.






