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26.05.2026 um 15:43 UhrDer Direktor des Port Autonome d’Abidjan (PAA), Kassoum Traoré, empfing am 19. Mai 2026 eine belgische Delegation, die aus Vertretern der Entwicklungsagentur Enabel und des Hafens von Antwerpen-Brügge bestand. Ziel des Treffens war es, die strategischen Partnerschaften in den Bereichen Hafen, Logistik und Umwelt zu stärken.
Im Rahmen der Gespräche gratulierte Tom Dedeurwaerder, der Länderdirektor von Enabel, Traoré zu seiner Ernennung und stellte mehrere Projekte vor, die derzeit in der Elfenbeinküste umgesetzt werden. Diese Initiativen konzentrieren sich auf nachhaltige Sektoren, die energetische Nutzung von Biomasse sowie Programme zur sozioökonomischen Reintegration.
Kooperationsperspektiven im Fokus
Die Diskussionen drehten sich vor allem um die Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Bezug auf die Modernisierung des Hafens von Abidjan. Wichtige Themen waren die ökologische Transformation, die Digitalisierung der Hafenoperationen und die Verbesserung der Governance-Strukturen. Beide Seiten erörterten Mechanismen zur Reduzierung der Umweltbelastung durch Hafenaktivitäten. Dazu gehört die schrittweise Integration internationaler Standards wie EcoPorts, die Überwachung der Luftqualität sowie die Entwicklung nachhaltiger Hafenpraktiken.
Ein weiterer zentraler Punkt der Gespräche war die digitale Transformation. Ziel ist es, den Port Autonome d’Abidjan bei der Verbesserung seiner Governance-Tools, der Optimierung logistischer Abläufe und der Steigerung der operativen Effizienz zu unterstützen.
Traoré äusserte sich positiv über das Interesse von Enabel und dem Hafen von Antwerpen am Port Autonome d’Abidjan sowie an der Entwicklung von Hafeninfrastrukturen und -kompetenzen in Afrika. Er bekräftigte die Absicht des PAA, technische und institutionelle Partnerschaften zu festigen, die die Modernisierungsbestrebungen unterstützen und die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens von Abidjan stärken sollen.
Das Treffen endete mit einem gemeinsamen Verständnis über die Notwendigkeit, die Umsetzung strukturierender Projekte zu beschleunigen, um einen leistungsfähigeren und nachhaltigeren Hafen zu schaffen, der sich an internationalen Standards orientiert.






