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05.05.2026 um 13:30 UhrDie Anforderungen an Warehouse-Management-Systeme (WMS) haben sich in den letzten Jahren erheblich gewandelt. Faktoren wie steigende Komplexität, volatile Lieferketten und ein zunehmender Automatisierungsgrad führen dazu, dass WMS nicht mehr lediglich operative Prozesse abbilden, sondern zunehmend als aktive Steuerungssysteme fungieren müssen. In diesem Kontext wurde die EPG (Ehrhardt Partner Group) im aktuellen Gartner® Magic Quadrant™ für Warehouse Management Systeme erneut als Leading Challenger eingestuft, was bereits die fünfte aufeinanderfolgende Anerkennung dieser Art darstellt. Das Unternehmen hat seine Position kontinuierlich verbessert und führt den Quadranten seit fünf Jahren an.
Bewertungskriterien und Marktposition
Die Einstufung im Gartner® Magic Quadrant™ basiert auf den Kriterien „Ability to Execute“ und „Completeness of Vision“. Diese Kriterien bewerten Anbieter hinsichtlich ihrer Umsetzungsfähigkeit sowie ihrer strategischen Weiterentwicklung im Markt. Für Unternehmen stellt diese Einordnung eine wertvolle Orientierung in einem zunehmend dynamischen Technologieumfeld dar, in dem Aspekte wie Leistungsfähigkeit, Integrationsfähigkeit und Geschwindigkeit der Weiterentwicklung entscheidend sind. Dennis Kunz, Chief Marketing Officer der EPG, äußerte sich zur erneuten Positionierung: „Die erneute Positionierung als Challenger bestätigt uns, dass wir unsere Lösungen konsequent entlang der operativen Realität unserer Kunden weiterentwickeln.“ Er betonte, dass es in komplexen Logistikumgebungen entscheidend sei, Systeme bereitzustellen, die nicht nur stabil laufen, sondern sich auch flexibel an veränderte Anforderungen anpassen lassen.
Die Rolle des Warehouse Management Systems
Im Mittelpunkt steht das Warehouse Management System LFS, das als Kern der EPG ONE Supply Chain Execution Suite fungiert. Diese Software bildet nicht nur klassische Lagerprozesse ab, sondern übernimmt zunehmend eine koordinierende Rolle innerhalb komplexer Systemlandschaften. Materialfluss, Versand, Transportplanung und Personalsteuerung werden in einer integrierten Umgebung zusammengeführt und über standardisierte Schnittstellen mit bestehenden IT-Systemen verbunden. Diese Entwicklung spiegelt einen grundlegenden Wandel im Markt wider. Moderne WMS müssen heute in der Lage sein, unterschiedliche Automatisierungsgrade abzubilden, heterogene Systemlandschaften zu integrieren und gleichzeitig eine stabile Grundlage für datenbasierte Entscheidungen zu schaffen. Die Fähigkeit, Prozesse in Echtzeit zu überwachen und flexibel anzupassen, wird dabei zunehmend zum entscheidenden Differenzierungsfaktor.
Kontextbasierte Entscheidungsunterstützung
Ein weiterer Aspekt der Weiterentwicklung ist die kontextbasierte Informationsverarbeitung. Mit EPG AURA erweitert die EPG ihre Systemlandschaft um eine zusätzliche KI-native Umgebung, die operative Daten systemübergreifend verknüpft und in konkrete Handlungskontexte überführt. Diese Technologie ermöglicht eine schnellere Interpretation von Informationen und unterstützt Entscheidungen im laufenden Betrieb gezielter.
Der Gartner® Magic Quadrant™ für Warehouse Management Systeme wurde am 29. April 2026 veröffentlicht und von Simon Tunstall, Rishabh Narang und Federica Stufano verfasst.







