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01.07.2026 um 06:25 UhrDie Rhenus Gruppe hat in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine eigene Abteilung für humanitäre Hilfe und Unterstützung gegründet. Mit diesem Schritt wird ein strategisches Logistikzentrum ins Leben gerufen, das darauf abzielt, lebensrettende Hilfsgüter schnell zu mobilisieren. Die neue Abteilung ist Teil von Dubai Humanitarian, dem weltweit grössten humanitären Hub, und soll die Rolle von Rhenus in der Krisenlogistik stärken.
Die Gründung der Abteilung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem humanitäre Organisationen zunehmend unter Druck stehen, schneller auf geopolitische Konflikte, klimabedingte Katastrophen und anhaltende Störungen in den Lieferketten zu reagieren. Rhenus wird durch die Mitgliedschaft in diesem Netzwerk in der Lage sein, in Echtzeit mit UN-Agenturen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und globalen Partnern zusammenzuarbeiten, um die Bereitstellung kritischer Güter weltweit zu beschleunigen.
Strukturierte Reaktionsmodelle für Krisensituationen
Die neue Abteilung in den VAE führt ein strukturiertes Modell für schnelle Reaktionen ein, das darauf abzielt, die Geschwindigkeit, Vorhersehbarkeit und vollständige Transparenz in der Notfalllogistik zu erhöhen. Dieses integrierte Konzept soll die Lieferung von wichtigen Gütern wie medizinischen Versorgungen, Lebensmitteln, Hygienekits und Baumaterialien in Hochrisiko- und Krisengebiete beschleunigen.
Sayid Kunhipurayil (Mitte), Logistics Development Manager – Middle East bei Rhenus, äusserte sich zu den Herausforderungen in der humanitären Logistik:
„Die Komplexität und Dringlichkeit in der humanitären Logistik nehmen zu. Diese spezielle Struktur ermöglicht eine effizientere Koordination und gewährleistet vollständige Transparenz und Compliance in der gesamten Lieferkette.“
Dubai als globaler Knotenpunkt für Notfalllogistik
Durch die Ansiedlung der Abteilung für humanitäre Hilfe in den VAE nutzt Rhenus einen der am besten vernetzten Logistikstandorte der Welt, um schnelle Lieferungen in den Nahen Osten, nach Afrika, Europa, Amerika und in den asiatisch-pazifischen Raum zu ermöglichen. Der Hub kombiniert Luftfrachtkapazitäten für dringende Einsätze, Seefracht für nachhaltige Hilfslieferketten sowie Straßenverkehr für schnelle regionale und letzte Meilenlieferungen.
Diese End-to-End-Integration innerhalb des globalen Rhenus-Netzwerks bietet humanitären Partnern eine einheitliche, skalierbare Plattform für die Krisenreaktion.
Steigende Nachfrage nach humanitärer Logistik
Die Gründung der neuen Abteilung erfolgt vor dem Hintergrund einer steigenden Nachfrage nach humanitärer Logistik, die durch überlappende Krisen und eingeschränkte Lieferketten verstärkt wird. Ein zentralisiertes Kontrollzentrum in Dubai bietet eine zuverlässigere und agilere Lösung in Umgebungen, in denen Verzögerungen schwerwiegende Folgen haben können.
Giuseppe Saba, CEO und Vorstandsmitglied von Dubai Humanitarian, begrüsste Rhenus in der Gemeinschaft und betonte die Bedeutung von Partnerschaften zwischen dem privaten Sektor und der humanitären Welt. Hassan Alzeer, Geschäftsführer von Rhenus im Nahen Osten, ergänzte: „Die Präsenz in den VAE und innerhalb von Dubai Humanitarian stärkt die Fähigkeit, die ununterbrochene Bewegung von lebenswichtigen Gütern sicherzustellen.“
Mit dieser Initiative festigt Rhenus seine Position als wichtiger Akteur in den globalen humanitären Lieferketten und kombiniert operative Skalierbarkeit mit spezialisiertem Fachwissen, um den sich wandelnden Anforderungen der Krisenreaktionslogistik gerecht zu werden.







