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01.07.2026 um 10:32 UhrDie Internationale Organisation für Migration (IOM) hat in Thessaloniki, Griechenland, ihr neues Global Supply Chain Centre eröffnet. Diese Einrichtung soll die Fähigkeit der IOM verbessern, humanitäre Hilfe schneller und effizienter an von Krisen betroffene Gemeinschaften weltweit zu liefern, wie die Organisation mitteilt. Die Eröffnung fand im Rahmen einer feierlichen Zeremonie statt, an der auch Regierungsvertretende teilnahmen.
Strategische Lage und Logistikexpertise
Das neue Zentrum befindet sich gemäss der IOM an einem strategisch wichtigen Standort, der Europa, den Balkan und den Nahen Osten verbindet. Thessaloniki wird damit nicht nur als historischer Knotenpunkt für Handel und Völker anerkannt, sondern auch als internationales Logistikzentrum positioniert, wie Wirtschafts- und Finanzminister Kyriakos Pierrakakis berichtet. Das Global Supply Chain Centre soll als zentrale Drehscheibe für humanitäre Lieferketten fungieren. Es soll die Beschaffung, Lagerung und Verteilung von Hilfsgütern durch den Einsatz von Technologien und datengestützter Planung optimieren. Zudem wird auf nachhaltige Logistikpraktiken Wert gelegt, um die Effizienz der Hilfslieferungen zu steigern.
Die IOM verfolgt mit diesem Schritt das Ziel, die Reaktionsfähigkeit auf humanitäre Krisen zu verbessern. „Angesichts des stetig wachsenden humanitären Bedarfs wird dieses Zentrum der IOM helfen, lebensrettende Hilfe schneller, effizienter und mit größerer Transparenz zu leisten“, so SungAh Lee, stellvertretende Generaldirektorin der IOM für Management und Reform.





