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Landgericht Stuttgart weist Porsche-Klage ab
04.06.2026 um 09:53 UhrDie Priorisierung von vertrauensvollen Beziehungen und der Widerstandsfähigkeit von Lieferketten steht im Mittelpunkt der aktuellen Diskussion unter Beschaffungsfachleuten. Dies wurde während einer Veranstaltung von GenPro im Rahmen der Posidonia-Konferenz verdeutlicht. Maria Theodosiou (abgebildet), Geschäftsführerin von GenPro, betonte, dass modernes Beschaffungs- und Lieferkettenmanagement weit über Kostensenkungen hinausgeht und vielmehr auf menschliche Interaktionen und Partnerschaften fokussiert sein sollte, wie GenPro mitteilt.
In ihrer Ansprache wies Theodosiou auf die Herausforderungen hin, mit denen die Branche konfrontiert ist. Diese umfassen Störungen in den Lieferketten, geopolitische Unsicherheiten, Inflationsdruck sowie regulatorische Veränderungen und steigende Erwartungen im Bereich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG). In einem solchen Umfeld werde Vertrauen zu einem immer wertvolleren Gut. Theodosiou forderte daher eine stärkere Transparenz und engere Partnerschaften innerhalb der gesamten Lieferkette.
Die Geschäftsführerin erkannte an, dass Preisgestaltung nach wie vor eine zentrale Rolle spielt, hob jedoch hervor, dass Faktoren wie Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Transparenz und Rechenschaftspflicht für Unternehmen von globaler Bedeutung sind. Sie erläuterte, dass die Beschaffung eine Schlüsselrolle dabei spielt, Governance-Strukturen und Resilienz zu schaffen, die notwendig sind, um Lieferketten zu unterstützen. Dies ermögliche es Organisationen, fundierte Entscheidungen zu treffen, Risiken zu minimieren und auch in Krisenzeiten die Kontinuität aufrechtzuerhalten.







