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18.05.2026 um 15:46 UhrDie Transport Research Arena (TRA) 2026 hat heute in Ungarns Hauptstadt Budapest ihre Pforten geöffnet. Die Veranstaltung begann mit einer Pressekonferenz, an der hochrangige Vertreter der Europäischen Kommission, der ungarischen Behörden sowie führender europäischer Forschungsplattformen im Bereich Verkehr teilnahmen. Unter dem Motto „Re-Generation in Transport“ wird die Konferenz vier Tage lang intensive Diskussionen über Forschung, Innovation und Politik in den Bereichen Strassen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehr bieten.
Europäische Agenda für den Verkehrssektor
TRA 2026 vereint mehr als 3.000 Fachleute aus 69 Ländern, darunter Forscher, Ingenieure, politische Entscheidungsträger und Branchenführer. Die Konferenz fungiert als zentrale Plattform für die europäische Verkehrsforschung und deckt alle Verkehrsträger sowie den gesamten Bereich von der Grundlagenforschung bis zur Markteinführung ab. Die diesjährige Veranstaltung spiegelt einen Sektor wider, der sich an einem kritischen Wendepunkt befindet: Die gleichzeitigen Herausforderungen der Dekarbonisierung und digitalen Transformation beeinflussen alle Aspekte der Mobilität von Personen und Gütern. Das wissenschaftliche Programm der TRA 2026 umfasst 970 Beiträge, 420 mündliche Präsentationen, 550 Poster und 865 Konferenzunterlagen, die die Breite und Tiefe der europäischen Forschungsreaktion verdeutlichen.
Magda Kopczyńska, Generaldirektorin der DG MOVE der Europäischen Kommission, betonte: „Der Verkehr durchläuft eine systemische Transformation, die durch Automatisierung, Digitalisierung und nachhaltige Innovationen vorangetrieben wird. Die Transport Research Arena ist der Ort, an dem Europa zusammenkommt, um Partnerschaften aufzubauen, die Zusammenarbeit zu stärken und die Umsetzung zu beschleunigen.“
Ungarn im Fokus der europäischen Verkehrsinnovation
Als Gastgeber hat Ungarn den Schwerpunkt auf Verkehrsinnovation gelegt. Budapest bietet einen geeigneten Rahmen für die TRA 2026, da die Stadt stark in die Modernisierung des öffentlichen Verkehrs, intelligente Mobilitätsinfrastruktur und nachhaltige urbane Logistik investiert. Die ungarische Regierung hat aktiv an der Gestaltung des Konferenzprogramms mitgewirkt und darauf geachtet, dass die TRA 2026 ein nachhaltiges Erbe für die nationale Forschungscommunity hinterlässt.
Ein zentrales Element der Pressekonferenz war die Präsentation der „Innovation in Practice“-Showcase, bei der Vertreter der sieben wichtigsten europäischen Verkehrstechnologieplattformen die wesentlichen Beiträge und Prioritäten ihrer Sektoren vorstellten. Diese Plattformen repräsentieren die organisierte Stimme der europäischen Verkehrsforschung und verdeutlichen die intermodalen Herausforderungen des Sektors, die von Dekarbonisierung und Digitalisierung bis hin zu Sicherheit, Resilienz und den Mobilitätsbedürfnissen einer alternden Bevölkerung reichen.
Investitionen in die nächste Generation von Verkehrsforschern
Ein herausragendes Merkmal der TRA 2026 ist die prominente Rolle, die jungen Forschern durch das Programm TRA VISIONS eingeräumt wird. Dieses Programm bietet einen Wettbewerb und Mentoring-Möglichkeiten, um die nächste Generation von Verkehrswissenschaftlern mit erfahrenen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Industrie und Politik zu vernetzen. TRA VISIONS verdeutlicht die Überzeugung der Konferenz, dass die „Re-Generation“ im Verkehr nicht nur technologisch, sondern auch generationenübergreifend ist. Durch die Unterstützung und Präsentation der Arbeiten junger Forscher zielt die TRA 2026 darauf ab, den Talentpool zu stärken, der die Forschungsambitionen Europas im Verkehrsbereich vorantreiben wird.
Die TRA ist die grösste Konferenz für Verkehrsforschung und -innovation in Europa und findet alle zwei Jahre in einer anderen europäischen Stadt statt. Die diesjährige Veranstaltung ist die 11. in der Reihe, die auf erfolgreiche Konferenzen in Städten wie Göteborg, Ljubljana, Brüssel, Athen, Paris, Warschau, Wien, Helsinki, Lissabon und Dublin folgt. TRA 2028 wird in Mailand stattfinden.





