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09.07.2026 um 07:27 Uhr
Neuer Frachtservice zwischen Bangkok und Cincinnati
09.07.2026 um 08:11 UhrDie Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) hat die Ernennung ihrer Regionalen Koordinatoren bekannt gegeben, die künftig die sieben Regionalen Präsenzbüros (RPOs) der UN-Sonderorganisation leiten werden. Diese Büros sind in verschiedenen Regionen der Welt tätig, darunter die Karibik, Ostasien, Ost- und Südafrika, der Nahe Osten und Nordafrika sowie die pazifischen Inseln und West- und Zentralafrika (sowohl anglophon als auch frankophon). Die Regionalen Präsenzbüros sollen sicherstellen, dass die Unterstützung der Weltschifffahrtsorganisation direkt auf die Bedürfnisse und Prioritäten der Mitgliedstaaten abgestimmt ist und gleichzeitig mit den strategischen Zielen der Organisation übereinstimmt.
Die Regionalen Koordinatoren werden eine zentrale Rolle in der technischen Zusammenarbeit der IMO spielen, indem sie die Aktivitäten der Organisation in ihren jeweiligen Regionen überwachen und koordinieren. Dies umfasst elf thematische Bereiche, die von der maritimen Umwelt und Ozeangovernance bis hin zu maritimer Sicherheit und Schutz reichen. Laut dem Generalsekretär der IMO, Arsenio Dominguez (4.v.r.), sind die Regionalen Präsenzbüros nicht mehr nur Aussenstellen der Organisation, sondern fungieren als Bindeglied zwischen den globalen Prioritäten und den Realitäten der Mitgliedstaaten.
Erste Zusammenkunft in London
Die Regionalen Koordinatoren trafen sich erstmals vom 15. bis 16. Juni am IMO-Sitz in London, um Erfahrungen auszutauschen, ihr Netzwerk zu stärken und Möglichkeiten zur regionalen Einbindung und Kapazitätsentwicklung zu erörtern. Während des Workshops wurden die Umsetzung der thematischen Programme im Rahmen des Technischen Kooperationsprogramms 2026–2027 sowie neue digitale Werkzeuge wie das Technische Kooperationsportal und das Dashboard besprochen. Diese Tools sollen die Transparenz und Reaktionsfähigkeit bei der Bereitstellung von IMO-Unterstützung verbessern.
Die sieben Regionalen Koordinatoren bringen umfangreiche Fachkenntnisse und Erfahrungen in ihren jeweiligen Bereichen mit. Dazu gehören (v.l.n.r.):
– Sitalingi Payne in Suva (Fidschi) für den Pazifik, die sich auf maritime Sicherheit und technische Zusammenarbeit spezialisiert hat.
– Eru Amem Takem in Abidjan (Elfenbeinküste) für West- und Zentralafrika (frankophon), der maritime Entwicklungsinitiativen koordiniert.
– Vivian Rambarath Parasram in Port of Spain (Trinidad und Tobago) für die Karibik, die über 25 Jahre Erfahrung in maritimem Recht und Umweltgovernance hat.
– Eng. Refaat Armanios in Alexandria (Ägypten) für den Nahen Osten und Nordafrika, der als Marineingenieur tätig ist.
– Captain Dave Muli in Nairobi (Kenia) für Ost- und Südafrika, der als Kapitän und Spezialist für maritime Transporte tätig ist.
– Johanna Diwa Acallar in Manila (Philippinen) für Ostasien, die über 20 Jahre Erfahrung in der maritimen Entwicklung und Ozeangovernance verfügt.
– Captain Dallas Eric Laryea in Accra (Ghana) für West- und Zentralafrika (anglophon), der über umfangreiche Erfahrung in der maritimen Bildung verfügt.
Die Regionalen Koordinatoren werden eng mit den thematischen Leitern und technischen Mitarbeitern in der Zentrale der IMO zusammenarbeiten, um die regionale Eigenverantwortung und Koordination zu gewährleisten und gleichzeitig globale Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.






