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30.03.2026 um 13:08 UhrDie globale Schiffsrecyclingbranche steht vor Herausforderungen, die durch geopolitische Faktoren und wirtschaftliche Unsicherheiten verstärkt werden. Laut dem aktuellen Marktbericht von Wirana Shipping sind die Kosten gestiegen, die Stahlpreise haben zugenommen, und es gibt Anzeichen für eine mögliche Verlangsamung der lokalen Stahlnachfrage. Zudem belasten Energieengpässe und Wechselkursrisiken die Branche. Insbesondere in der Region des indischen Subkontinents zeigen sich unterschiedliche Auswirkungen dieser Faktoren.
Marktentwicklung und Preisunterschiede
Wirana Shipping berichtet, dass Bangladesch und Pakistan im Vergleich zu anderen Ländern stabilere Preise für Schiffsrecycling anbieten. Der Markt wird als zunehmend schwerer zu interpretieren beschrieben, da die Indikatoren für Stahl und Schrott in wichtigen Zielmärkten zwar ansteigen, diese Stärke jedoch nicht gleichmässig in den Angeboten zum Tragen kommt. Für Schiffseigner bedeute dies, dass die Diskrepanz zwischen der allgemeinen Marktentwicklung und den tatsächlich umsetzbaren Preisen grösser werden könne.
In Indien hingegen bieten Recyclingunternehmen gemäss dem Bericht die niedrigsten Preisniveaus im Subkontinent an. Dies, obwohl die Preise für lokale Stahlplatten, Schrott und importierten Schrott gestiegen seien. Gleichzeitig hätten Energieengpässe, die die Stahlwerke betreffen, die lokale Stahlnachfrage gedämpft.





