
Erster Embraer E-Freighter im Einsatz
10.03.2026 um 11:47 Uhr
Cargo-partner setzt auf E-Lkw
10.03.2026 um 13:40 UhrDie jüngsten Störungen des Schiffsverkehrs in der Strasse von Hormuz haben erhebliche Auswirkungen auf den globalen Handel, wie eine Analyse der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) zeigt. Diese Passage ist ein zentraler Korridor für den internationalen Handel, durch den etwa ein Viertel des weltweiten seegetragenen Ölhandels sowie grosse Mengen an verflüssigtem Erdgas und Düngemitteln transportiert werden.
Die kriegerischen Handlungen in der Region haben zu Unterbrechungen im Schiffsverkehr geführt, was Besorgnis über die möglichen Auswirkungen auf die Energiemärkte, den Seetransport und die globalen Lieferketten ausgelöst hat, wie die UNCTAD berichtet. Laut der Analyse reagierten die Energiemärkte umgehend auf die Störungen: Der Preis für Brent-Rohöl stieg auf über 90 US-Dollar pro Barrel. Auch die Frachtpreise für Öltanker und die Prämien für Kriegsrisikoversicherungen sind stark angestiegen. Die Kosten für Schiffskraftstoff haben ebenfalls zugenommen.
Auswirkungen auf Düngemittel
Ein besonders besorgniserregender Aspekt ist der Einfluss auf den Düngemittelhandel. Etwa ein Drittel des weltweiten seegetragenen Düngemittelhandels, was rund 16 Millionen Tonnen entspricht, passiert gemäss der Analyse die Strasse von Hormuz. Dies wirft Fragen hinsichtlich des Zugangs zu Düngemitteln für Länder auf, die auf diese Importe angewiesen sind.






