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22.05.2026 um 10:06 UhrChina erweitert den Einsatz des internationalen TIR-Systems für zollverschlossene Transporte und beschleunigt damit Landverkehre zwischen Asien und Europa, wie die International Road Transport Union (IRU) berichtet. Durch die Kombination von Zollfreizonen und TIR-Abwicklung können Transporte schneller, günstiger und effizienter werden.
Das Verfahren verbindet steuerliche Vorteile der sogenannten «bonded zones» mit den vereinfachten Zollprozessen des TIR-Systems. Dadurch sind weniger Umladungen und Kontrollen erforderlich, während Einfuhrabgaben erst später anfallen.
Ein Beispiel liefert die Hafenstadt Qingdao in der Provinz Shandong an der Nordostküste Chinas. Dort wurden kürzlich 40 t Elektronikkomponenten aus Vietnam per Schiff angeliefert, in der Freizone konsolidiert und anschliessend mit zwei TIR-Lkw nach Aserbaidschan transportiert.
Laut den Beteiligten verkürzte sich ihre Laufzeit gegenüber reinen Seeverbindungen um fast eine Woche. Auch in Binzhou, ebenfalls in der Provinz Shandong, wurden Güter aus Südostasien über das «Binzhou Bonded Logistics Centre» auf sechs TIR-Fahrzeuge umgeladen und erreichten Aserbaidschan innerhalb von 15 Tagen.






