
Bartrums erweitert Flotte um 15 Anhänger
28.04.2026 um 08:41 Uhr
Mark Gower wird Director of Global Airport Operations
28.04.2026 um 09:05 UhrDas Abschalten des «Automatic Identification Systems» (AIS) von Schiffen die in Risikogebieten wie der Strasse von Hormus unterwegs sind vermittelt laut Cydome nur scheinbar verbesserte Sicherheit. Cydome, ein Spezialist für maritime Cybersicherheit, warnt, dass Schiffe trotz deaktiviertem AIS weiterhin elektronisch ortbar bleiben.
Grund dafür sind andere digitale Schnittstellen, insbesondere VSAT-Satellitenverbindungen, die dauerhaft Daten übertragen. Selbst wenn ein Schiff für klassische Ortungssysteme unsichtbar wird, kann seine Position über diese Kanäle weiterhin erkannt werden. Cydome weist darauf hin, dass eine ausschliessliche Fokussierung auf AIS-Deaktivierung die Risiken sogar erhöhen kann.
Dies liege gemäss Cydome an der Tatsache, dass «die Besatzung glaubt, dass sie versteckt sei, während Bedrohungsakteure das Schiff weiterhin über seine VSAT-Signatur verfolgen und anvisieren können. Das Versäumnis, diese Lücke zu schliessen, birgt nicht nur das Risiko einer Datenpanne in sich; es könnte die physische Sicherheit der Besatzung, die Unversehrtheit der Ladung und vieles mehr gefährden.»
Untersuchungen zeigen zudem, dass viele VSAT-Systeme unzureichend gesichert sind und potenzielle Angriffspunkte bieten. Darüber hinaus können sie als Einstieg in Bordnetzwerke dienen und kritische Systeme betreffen.
Das Unternehmen empfiehlt daher einen umfassenden Sicherheitsansatz. Dazu zählen die Absicherung von Kommunikationssystemen, regelmässige Updates sowie eine Reduzierung der gesamten digitalen Angriffsfläche an Bord.






