
Erste drei Krane für Mailand-Smistamento
02.03.2026 um 12:20 UhrMaritime Betreiber überdenken derzeit ihre Routen durch die Strasse von Hormuz, da Berichte über Angriffe und verstärkte militärische Aktivitäten zunehmen. Diese Wasserstrasse ist von zentraler Bedeutung für den globalen Energiemarkt, da etwa 20% des weltweiten Rohöls durch sie transportiert werden. Laut einer Mitteilung der UK Maritime Trade Operations (UKMTO) gibt es „signifikante militärische Aktivitäten“ im Arabischen Golf, im Golf von Oman und in der Strasse von Hormuz. Zudem wurde auf „erhöhte elektronische Störungen“ hingewiesen, die Navigationskommunikationen und das automatische Identifikationssystem (AIS) betreffen.
Die Auswirkungen auf den Markt sind bereits spürbar. Ein Bericht des Wall Street Journal beschreibt einen nahezu vollständigen Stillstand des Tankerverkehrs durch die Strasse von Hormuz und dokumentiert starke Preisschwankungen bei Öl und europäischen Gaspreisen, die mit den Störungen in Verbindung stehen. Wood Mackenzie warnt zudem, dass eine anhaltende Schließung der Strasse etwa 15% der globalen Ölversorgung und 20% der globalen LNG-Versorgung beeinträchtigen könnte.
Die Luftfahrtbranche ist ebenfalls betroffen. Aufgrund von Einschränkungen im regionalen Luftraum haben Fluggesellschaften Flüge ausgesetzt oder umgeleitet, was die Flugzeiten und den Treibstoffverbrauch auf betroffenen Ost-West-Routen erhöht. Emirates hat beispielsweise die Aussetzung von Flügen nach Dubai verlängert, was die Auswirkungen der weitreichenden Störungen im Luftraum verdeutlicht.
Für Logistikdienstleister ergeben sich unmittelbare operative Herausforderungen: Längere maritime Routen und höhere Kosten für das Risikomanagement auf See sowie weniger direkte und teurere Luftfrachtoptionen für zeitkritische Sendungen. Die Planung von Notfallmassnahmen, alternative Zugangspunkte und sorgfältige Vertragsklauseln zu Zuschlägen und Transitverpflichtungen sind entscheidend, um die Stabilität der Lieferketten zu gewährleisten.






