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Von: Jeremy Soland


Artikel Nummer: 52603

Fast alles «im grünen Bereich»

Bilanz und Ausblick der Ports de Normandie. Die Häfen von Ports de Normandie verzeichnen im 2024 einen Anstieg beim Güterverkehr. Im laufenden Jahr möchte sich das Unternehmen unter anderem auf die Dekarbonisierung der Transporte über den Ärmelkanal konzentrieren.


Ports de Normandie zieht eine Bilanz zum vergangenen Jahr und wagt einen Ausblick auf das kommende: In einer Mitteilung berichtet die Organisation, von «positiven Ergebnissen». Die Häfen seien «ein essentieller Partner der wichtigsten regionalen Wirtschaftssektoren».

 

Damit meint das Unternehmen die Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, das Bauwesen, den Tourismus und den ökologischen Wandel. Bereiche die es mit seinen Tätigkeiten nach eigenen Angaben «aktiv unterstützt».

 

Besonderer Grund zur Freude sind laut den Ports de Normandie die Entwicklung der Anzahl Kunden. Diese würden dem Unternehmen Vertrauen entgegenbringen, was sich bei der Implementierung von TSM und Padmos in Dieppe oder der Flottenerneuerung im Auftrag von Britanny Ferries zeigen würde.

 

Güterverkehr «im grünen Bereich»

 

Beim Güterverkehr verzeichnen die Häfen ein «moderates Wachstum» nachdem im Jahr 2023 der Tonnage-Rückgang beträchtlich gewesen sei. Der Güterverkehr erfuhr ein Wachstum von 7%, womit er gemäss dem Unternehmen im «grünen Bereich» liege. Dies trifft auch auf den Güterverkehr im Ärmelkanal zu, der um 0,5% anstieg.

 

Parallel dazu blieb der Warenverkehr über den Ärmelkanal vom Vereinigten Königreich und Irland stabil, nachdem dieser in 2023 ebenfalls eingebrochen war.

 

2025 will sich das Unternehmen weiterhin auf die Dekarbonisierung, insbesondere bei der Überquerungen des Ärmelkanals konzentrieren, die weiterhin als Aktivität Nummer 1 gelte. Zudem soll an drei Häfen Landstrominfrastruktur entstehen, um bis spätestens 2030 den EU-Richtlinien gerecht zu werden.

 

 

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