{"id":9727,"date":"2022-08-07T17:40:03","date_gmt":"2022-08-07T15:40:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brand-architecture.at\/2022\/08\/07\/deutsche-post-dhl-resilientes-portfolio-ermoeglicht-wachstum\/"},"modified":"2022-08-07T17:40:03","modified_gmt":"2022-08-07T15:40:03","slug":"deutsche-post-dhl-resilientes-portfolio-ermoeglicht-wachstum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/transportjournal.com\/de\/2022\/08\/07\/deutsche-post-dhl-resilientes-portfolio-ermoeglicht-wachstum\/","title":{"rendered":"Deutsche Post DHL: Resilientes Portfolio erm\u00f6glicht Wachstum"},"content":{"rendered":"<h5><strong>Deutsche Post DHL Group hat im zweiten Quartal 2022 ein zweistelliges Ergebnis- und Umsatzwachstum erzielt. Dank seines breiten Portfolios von Logistikdienstleistungen und seiner globalen Pr\u00e4senz konnte der Konzern seinen Umsatz gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal um 23,4 Prozent auf 24,0 Milliarden Euro steigern. Die Auswirkungen von steigenden Transport- und Energiekosten hatte der Konzern dabei gut unter Kontrolle. Unterm Strich erzielte der Konzern ein operatives Ergebnis (EBIT) in Rekordh\u00f6he von 2,3 Milliarden Euro (Q2 2021: 2,1 Milliarden Euro). Die EBIT-Marge lag mit 9,7 Prozent leicht unter Vorjahresniveau (Q2 2021: 10,7 Prozent).<\/strong><\/h5>\n<p>(Bonn) &#8222;Dank des au\u00dferordentlichen Einsatzes unserer Besch\u00e4ftigten finden wir auch in volatilen Zeiten zuverl\u00e4ssige Logistikl\u00f6sungen f\u00fcr unsere Kunden. Diese St\u00e4rke spiegelt sich in der hervorragenden Ergebnisentwicklung unserer globalen Logistikaktivit\u00e4ten wider und wird sich auch zuk\u00fcnftig auszahlen&#8220;, sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL Group. &#8222;Unsere Kunden wissen Logistikdienstleistungen mehr denn je zu sch\u00e4tzen. Durch unsere starke internationale Pr\u00e4senz und modernste Infrastruktur k\u00f6nnen wir auch in einem komplexen Umfeld weiterhin verl\u00e4ssliche L\u00f6sungen anbieten - und das \u00fcber alle Sektoren hinweg. In unsicheren Zeiten bleiben wir dadurch ein Fels in der Brandung.&#8220;<\/p>\n<h5><strong>Ergebnisprognose best\u00e4tigt - auch im Falle einer weltwirtschaftlichen Eintr\u00fcbung<\/strong><\/h5>\n<p>Der Konzern best\u00e4tigt seine f\u00fcr 2022 g\u00fcltige EBIT-Prognose von 8,0 Milliarden Euro mit einer Abweichung von + \/ - 5 Prozent auch angesichts eines m\u00f6glichen weltwirtschaftlichen Abschwungs im zweiten Halbjahr 2022. Mit einem Halbjahresergebnis von 4,5 Milliarden Euro hat der Konzern eine starke Ausgangsbasis, um seine Prognose zu erreichen. Aufgrund der aktuell schwer prognostizierbaren weltwirtschaftlichen Entwicklung hat der Konzern szenariobasierte Sensitivit\u00e4ten f\u00fcr seine EBIT-Prognose 2022 dargelegt:<\/p>\n<ul>\n<li>Sollte sich das globale BIP-Wachstum in der zweiten Jahresh\u00e4lfte verlangsamen, rechnet der Konzern mit einem EBIT in der oberen H\u00e4lfte der Ergebnisprognose (8,0 bis 8,4 Milliarden Euro).<\/li>\n<li>Auch im Falle einer drastischen Abk\u00fchlung der Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr 2022 erwartet der Konzern ein EBIT in der unteren H\u00e4lfte der Ergebnisprognose (7,6 bis 8,0 Milliarden Euro).<\/li>\n<li>Bei einer unver\u00e4ndert fortgesetzten Gesch\u00e4ftsentwicklung h\u00e4lt der Konzern ein EBIT von mehr als 8,4 Milliarden Euro f\u00fcr m\u00f6glich.<\/li>\n<li>Der Konzern best\u00e4tigt ebenfalls seine mittelfristige Ergebnisprognose von rund 8,5 Milliarden Euro f\u00fcr 2024.<\/li>\n<\/ul>\n<h5><strong>Resilientes Portfolio zahlt sich aus - Wachstumstreiber weiterhin intakt<\/strong><\/h5>\n<p>Das gut ausbalancierte Portfolio des Konzerns entfaltete im zweiten Quartal 2022 erneut seine St\u00e4rke. Das zweistellige Umsatz- und Ergebniswachstum des Konzerns wurde ma\u00dfgeblich im B2B-Gesch\u00e4ft der DHL-Divisionen Global Forwarding, Freight, Supply Chain und Express generiert. Einen au\u00dferordentlich gro\u00dfen Umsatz- und Ergebnissprung erzielte Global Forwarding, Freight basierend auf einer dynamischen Preis- und Margenentwicklung im Luft- und Seefrachtgesch\u00e4ft. Supply Chain konnte Umsatz und EBIT durch gestiegene Lageraktivit\u00e4ten ebenfalls weiter verbessern. Ein deutliches Umsatzwachstum konnte auch Express erzielen, wobei im zweiten Quartal tempor\u00e4re Lockdowns in China ein noch besseres Ergebnis verhinderten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig normalisierte sich das vom Onlinehandel bestimmte B2C-Gesch\u00e4ft der Divisionen Express, eCommerce Solutions und Post &amp; Paket Deutschland auf einem strukturell h\u00f6heren Niveau. Erwartungsgem\u00e4\u00df lagen die Ergebnisse von eCommerce Solutions sowie Post &amp; Paket Deutschland unter dem sehr starken Vorjahresniveau.<\/p>\n<p>Insgesamt stieg der Konzerngewinn nach nicht beherrschenden Anteilen im zweiten Quartal 2022 auf 1,5 Milliarden Euro (Q2 2021: 1,3 Milliarden Euro). Das gestiegene operative Ergebnis erh\u00f6hte den Steueraufwand, w\u00e4hrend sich gleichzeitig das Finanzergebnis verbesserte. Das unverw\u00e4sserte Ergebnis je Aktie betrug 1,20 Euro nach 1,05 Euro im Vorjahr.<\/p>\n<h5><strong>Konzern plant weiter mit Rekordinvestitionen f\u00fcr weiteres Wachstum\u00a0 <\/strong><\/h5>\n<p>Die positive Ergebnisdynamik hat die Finanzkraft des Konzerns weiter gest\u00e4rkt. Der Operative Cashflow lag im zweiten Quartal 2022 mit 2,0 Milliarden Euro (Q2 2021: 2,2 Milliarden Euro) weiterhin auf einem hohen Niveau. Der Free Cashflow betrug 665 Millionen Euro (Q2 2021: 919 Millionen Euro). Die Brutto-Investitionen (Capex) lagen insgesamt bei 798 Millionen Euro (Q2 2021: 794 Millionen Euro).<\/p>\n<p>Das Unternehmen best\u00e4tigt seinen kurz- und mittelfristigen Ausblick auf die Entwicklung von Free Cashflow und Capex. Ohne Ber\u00fccksichtigung von Akquisitionen und Desinvestitionen erwartet der Konzern im laufenden Jahr unver\u00e4ndert einen Free Cashflow von 3,6 Milliarden Euro mit einer Abweichung von maximal + \/ - 5 Prozent. Die kumulierte Free Cashflow Prognose bel\u00e4uft sich f\u00fcr den Zeitraum 2022 bis 2024 auf rund 11 Milliarden Euro. Der Ausblick f\u00fcr den Capex bleibt bei rund 4,2 Milliarden Euro f\u00fcr 2022 und bei rund 12 Milliarden Euro f\u00fcr den Zeitraum 2022 bis 2024.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben unsere Finanzkraft durch eine starke operative Gesch\u00e4ftsentwicklung in den zur\u00fcckliegenden Quartalen deutlich verbessert. Die gr\u00f6\u00dfere finanzielle Flexibilit\u00e4t wappnet uns f\u00fcr jedes Szenario. Dank unserer starken Bilanz k\u00f6nnen wir die avisierten Investitionen von rund 12 Milliarden Euro bis 2024 wie geplant vorantreiben. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um langfristig \u00fcber das deutlich verbesserte Ergebnisniveau der letzten Quartale hinaus zu wachsen&#8220;, sagte Finanzvorstand Melanie Kreis.<\/p>\n<h5><strong>Express: EBIT erneut oberhalb 1,0 Milliarde Euro<\/strong><\/h5>\n<p>Der Unternehmensbereich Express konnte seinen Umsatz um 17,5 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro steigern, trotz moderat gesunkener Volumina der internationalen zeitgenauen Express-Sendungen (TDI). Das Umsatzwachstum basierte erneut auf einem Anstieg der h\u00f6hergewichtigen Sendungen sowie Preisma\u00dfnahmen und gestiegenen Treibstoffzuschl\u00e4gen. Belastend wirkten sich die tempor\u00e4ren Lockdowns in China aus. Das EBIT lag mit 1,1 Milliarden Euro moderat unter Vorjahr (Q2 2021: 1,2 Milliarden Euro). Die EBIT-Marge betrug starke 15,7 Prozent, im Vergleich zu einer au\u00dfergew\u00f6hnlich hohen Marge von 19,8 Prozent im Vergleichszeitraum.<\/p>\n<h5><strong>Global Forwarding, Freight: EBIT mehr als verdoppelt <\/strong><\/h5>\n<p>Nach einem au\u00dferordentlich guten Jahresauftakt erreichte Global Forwarding, Freight wieder ein herausragendes Quartalsergebnis. Das EBIT lag mit 746 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum (Q2 2021: 312 Millionen Euro). Die anhaltende Preis- und Margendynamik an den internationalen Transportm\u00e4rkten erm\u00f6glichte einen signifikanten Umsatzsprung von 55,8 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Die Volumina in der Luftfracht sanken moderat, auch aufgrund einer verbesserten Planbarkeit von Seefrachtdienstleistungen, die von Kunden wieder st\u00e4rker genutzt wurden. Die Transportvolumina in der Seefracht wuchsen um 11,3 Prozent, getrieben durch die zu Beginn des zweiten Quartals erfolgte Integration des akquirierten Getr\u00e4nkelogistikers Hillebrand. Die EBIT-Marge verbesserte sich deutlich auf 9,1 Prozent (Q2 2021: 6,0 Prozent).<\/p>\n<h5><strong>Supply Chain: Starkes Wachstum in nahezu allen Weltregionen und Branchen<\/strong><\/h5>\n<p>Der Bereich Supply Chain kn\u00fcpfte an den starken Jahresbeginn an und verzeichnete einmal mehr zweistellige Wachstumsraten. Der Umsatz kletterte um 22,7 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Das EBIT verbesserte sich dank der starken Umsatzdynamik um 23,2 Prozent auf 244 Millionen Euro. Wachstumstreiber waren h\u00f6here Lager- und Distributionsaktivit\u00e4ten, die insbesondere in Nordamerika zu einer positiven Ergebnisentwicklung f\u00fchrten. Der Auto-mobility-Sektor und Einzelhandel verzeichneten insgesamt die st\u00e4rkste Entwicklung. Mit 6,0 Prozent (Q2 2021: 6,0 Prozent) hat die Division erneut eine branchenf\u00fchrende EBIT-Marge erreicht.<\/p>\n<h5><strong>eCommerce Solutions: Umsatz und EBIT auf anhaltend hohen Niveaus<\/strong><\/h5>\n<p>Die Normalisierung der Paketmengen hat sich im zweiten Quartal wie erwartet fortgesetzt. Der Umsatz wurde in allen Regionen gesteigert und lag mit 1,5 Milliarden Euro um 5,4 Prozent \u00fcber Vorjahresniveau. Preisanpassungen haben die gesunkenen Sendungsmengen dabei mehr als ausgeglichen. Ausgehend von einem pandemiebedingt hohen Vorjahresniveau sind die Paketmengen insgesamt um 5,8 Prozent gesunken. Abgemildert wurde diese Entwicklung durch das regional gut ausbalancierte Gesch\u00e4ft. Der positiven Umsatzentwicklung standen leicht gestiegene operative Kosten gegen\u00fcber. Dennoch ist es eCommerce Solutions gelungen, das EBIT mit 109 Millionen Euro ann\u00e4hernd auf Vorjahresniveau zu halten (Q2 2021: 116 Millionen Euro). Die EBIT-Marge lag mit 7,2 Prozent weiter auf einem hohen Niveau (Q2 2021: 8,1 Prozent).<\/p>\n<h5><strong>Post &amp; Paket Deutschland: Erwartete Ergebnisentwicklung<\/strong><\/h5>\n<p>Post &amp; Paket Deutschland best\u00e4tigte im zweiten Quartal die erwartete Entwicklung. Das EBIT betrug 242 Millionen Euro und war damit im Vorjahresvergleich schw\u00e4cher (Q2 2021: 315 Millionen Euro). Der Umsatz verringerte sich auf 4,0 Milliarden Euro (Q2 2021: 4,2 Milliarden Euro). Wie erwartet haben sich die Paketmengen weiter normalisiert und lagen etwa auf dem Niveau von 2020. Durch eine besonders positive Entwicklung im Dialogmarketing (Werbemailings) und der Brief Kommunikation zu Beginn des Quartals stiegen die Volumina im Briefgesch\u00e4ft entgegen dem langfristigen Trend sogar leicht um 3,7 Prozent. Das erfolgreiche Kostenmanagement lieferte einen entscheidenden Beitrag zur Stabilisierung der EBIT-Marge auf 6,1 Prozent (Q2 2021: 7,6 Prozent). Eine hohe Kostendisziplin und Ma\u00dfnahmen zur Effizienzsteigerung wirkten sich insgesamt positiv auf die Profitabilit\u00e4t aus.<\/p>\n<p>Foto: \u00a9 Deutsche Post DHL Group \/ <strong><em>Bildlegende:<\/em><\/strong><em> Konzernzentrale in Bonn<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche Post DHL Group hat im zweiten Quartal 2022 ein zweistelliges Ergebnis- und Umsatzwachstum erzielt. 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