{"id":14316,"date":"2021-02-23T17:20:00","date_gmt":"2021-02-23T16:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brand-architecture.at\/2021\/02\/23\/der-hafen-rotterdam-hat-in-der-zweiten-jahreshaelfte-2020-noch-aufgeholt\/"},"modified":"2025-12-15T12:18:18","modified_gmt":"2025-12-15T11:18:18","slug":"der-hafen-rotterdam-hat-in-der-zweiten-jahreshaelfte-2020-noch-aufgeholt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/transportjournal.com\/de\/2021\/02\/23\/der-hafen-rotterdam-hat-in-der-zweiten-jahreshaelfte-2020-noch-aufgeholt\/","title":{"rendered":"Der Hafen Rotterdam hat in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2020 noch aufgeholt"},"content":{"rendered":"<p>Der gr\u00f6\u00dfte Hafen Europas hat im Coronajahr 2020 durchgehend gut funktioniert. Gerade in einem Jahr, in dem die Gesellschaft stark herausgefordert war, konnte der Rotterdamer Hafen damit seine Rolle als zuverl\u00e4ssiger Partner in der Logistikkette best\u00e4tigen. Die Erholung des Warenvolumens in der zweiten Jahresh\u00e4lfte begrenzte den R\u00fcckgang des Jahresvolumens im vergangenen Jahr auf minus 6,9% im Vergleich zu 2019. Dank eines starken Betriebsergebnisses ist der Rotterdamer Hafen in der Lage, in den kommenden Jahren eine ehrgeizige Investitionsplanung umzusetzen.<\/p>\n<p>(Rotterdam) Die finanziellen Ergebnisse des Rotterdamer Hafens waren besser als 2019, haupts\u00e4chlich infolge von einmaligen Einnahmen und Kosteneinsparungen. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern betrug 477,5 Millionen \u20ac (2019: 433,4 Millionen \u20ac) und das Nettoergebnis belief sich auf 351,7 Millionen \u20ac (2019: 238,9 Millionen \u20ac).<\/p>\n<p>Das Volumen des G\u00fcterumschlags im Rotterdamer Hafen betrug 2020 436,8 Millionen Tonnen. Damit bleibt Rotterdam mit Abstand der gr\u00f6\u00dfte Hafen Europas. In der ersten Jahresh\u00e4lfte sank der Gesamtumschlag noch um 9,1%. Im zweiten Halbjahr hingegen blieb der R\u00fcckgang auf 4,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum begrenzt, wodurch auch der R\u00fcckgang f\u00fcr das ganze Jahr 2020 auf 6,9% begrenzt blieb.<\/p>\n<h5><strong>Starker Umschlagsr\u00fcckgang bei den Rohstoffen<\/strong><\/h5>\n<p>Die Volumenver\u00e4nderungen waren gr\u00f6\u00dftenteils auf die Corona-Rezession zur\u00fcckzuf\u00fchren. \u00dcberdurchschnittliche Volumenr\u00fcckg\u00e4nge gab es bei Eisenerz (-24,5%), Kohle (-22,8%), Roh\u00f6l (-10,2%) und Mineral\u00f6lprodukten (-11,9%). Der R\u00fcckgang bei den Containern war beschr\u00e4nkt. (-1,2% in Tonnen, -3,2% in TEU). Positive Entwicklungen gab es beim Umschlag von Agribulk (+4,8%) und Biomasse (+108,3%).<\/p>\n<p>Allard Castelein, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Hafenbetriebs Rotterdam: &#8218;In einem au\u00dferordentlichen Jahr blieb der Rotterdamer Hafen vollst\u00e4ndig betriebsf\u00e4hig, weswegen Waren und Rohstoffe weiterhin ihren Weg zu den Verbrauchern und Betrieben finden konnten. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben: unseren Kunden, den nautischen Dienstleistern und den Logistikpartnern. Mein besonderer Dank richtet sich an die Kolleginnen und Kollegen des Hafenbetriebs. Trotz der Coronakrise konnte der Hafenbetrieb ein besseres finanzielles Ergebnis erzielen. Gemeinsam mit staatlichen Einrichtungen, der Hafenwirtschaft und weiteren Partnern konnten wir wichtige Schritte unternehmen, um das Energiesystem nachhaltiger zu gestalten und den CO2-Aussto\u00df zu reduzieren und so auch umweltpolitisch etwas bewirken. Auf diese Leistungen bin ich stolz.&#8216;<\/p>\n<h5><strong>Entwicklungen nach Kategorie des G\u00fcterumschlags<\/strong><\/h5>\n<p><strong>Trockene Masseng\u00fcter<\/strong><\/p>\n<p>Der Umschlag von trockenen Masseng\u00fctern im Jahr 2020 (63,8 Millionen Tonnen) ist im Vergleich zu 2019 (74,5 Millionen Tonnen) stark zur\u00fcckgegangen. Das Angebot an Eisenerz und Kokskohle ging vor allem durch die stark verminderte deutsche Stahlproduktion zur\u00fcck. Auch der Umschlag von Energiekohle verzeichnete im Vergleich zu 2019 einen R\u00fcckgang. Der bereits durch die Pandemie gesunkene Anteil an der Stromproduktion nahm durch die starke Konkurrenz aus Sonnen-, Gas- und einer Rekordwindproduktion weiter ab. Au\u00dferdem wurde ein Kohlekraftwerk auf der Maasvlakte abgeschaltet. Eine Ausnahme war der gestiegene Umschlag von Biomasse, die im Kraftwerk am Amer9 zus\u00e4tzlich verbraucht wurde.<\/p>\n<p><strong>Fl\u00fcssiges Massengut<\/strong><\/p>\n<p>Der Umschlag von fl\u00fcssigem Massengut betrug 192,0 Millionen Tonnen (2019: 211,2 Millionen Tonnen). Der Umschlagsr\u00fcckgang von Roh\u00f6l wurde durch eine geringere Nachfrage nach \u00d6lprodukten verursacht. So sank die Nachfrage nach Kerosin, weil es wegen der Corona-Pandemie kaum Fl\u00fcge gab. Die Raffinerien haben den Nachfrager\u00fcckgang durch eine geringere Produktion und eine Reduktion der Kapazit\u00e4tsauslastung aufgefangen. Bei den \u00d6lprodukten wurde der R\u00fcckgang vor allem durch einen geringeren Umschlag von Heiz\u00f6l und Gas\u00f6l\/Diesel verursacht. Durch strengere internationale Emissionsvorschriften ist die Nachfrage nach schwefelhaltigem Heiz\u00f6l stark gesunken.<\/p>\n<p>Ein Lichtblick war die Zunahme beim Umschlag von anderem fl\u00fcssigen Massengut. Innerhalb dieser Gruppe waren die Ergebnisse f\u00fcr Biokraftstoffe sehr gut, vor allem von Biodiesel. Die Drehscheibenfunktion, die Rotterdam f\u00fcr dieses Produkt hat, wurde dadurch gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Als gr\u00f6\u00dfter Bunkerhafen Europas bietet der Rotterdamer Hafen der Schifffahrt eine breite Palette an Kraftstoffen an, was zu einer Zunahme des Bunkervolumens f\u00fchrte.<\/p>\n<p><strong>Container und Breakbulk<\/strong><\/p>\n<p>Wegen der Pandemie entwickelte sich der Containerumschlag im Jahr 2020 sehr sprunghaft. Anf\u00e4nglich waren die Auswirkungen infolge des Lockdowns in China zu sp\u00fcren. Nachdem sich das Virus in Europa und dem Rest der Welt ausgebreitet hatte, ging die Nachfrage nach Waren stark zur\u00fcck. Auch viele Dienstleistungen wurden weniger nachgefragt. Seit dem Sommer haben sich die Volumina aber wieder stark erholt, weil die Verbraucher ihr Geld vor allem f\u00fcr physische G\u00fcter und weniger f\u00fcr Dienstleistungen ausgegeben haben. Die Umschlagsvolumina in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2020 waren daher h\u00f6her als im Jahr 2019 (76,4 Millionen Tonnen gegen\u00fcber 75,7 Millionen Tonnen).<\/p>\n<p>Das RoRo-Umschlagsvolumen zeigte ebenfalls ein sprunghaftes Muster. Nach einem starken Einbruch im zweiten und dritten Quartal aufgrund von Covid-19 kam es ab September zu einem starken Wachstumsschub. Viele Unternehmen haben damals ihre Lagerbest\u00e4nde erh\u00f6ht, um einer durch den Brexit verursachten Unterbrechung der Lieferkette zuvorzukommen.<\/p>\n<h5><strong>Gesundes finanzielles Ergebnis des Hafenbetriebs<\/strong><\/h5>\n<p>Die finanziellen Ergebnisse des Hafenbetriebs Rotterdam waren besser als im Jahr 2019. Die Auftragserl\u00f6se sind gestiegen. Im Jahr 2020 wurden, genau wie in den vorhergehenden Jahren, einige Standortmietvertr\u00e4ge mit Kunden zu normalen Marktpreisen verl\u00e4ngert. Die sich daraus ergebenden Mehreinnahmen waren teilweise einmalig (Nachholeffekt aus den Vorjahren) und teilweise strukturell. Die Eink\u00fcnfte aus Seehafengeb\u00fchren lagen 2020 unter denen des Vorjahres, weil der Umschlag bedingt durch die Corona-Pandemie niedriger war. Au\u00dferdem lagen die Betriebskosten deutlich unter dem Haushaltsplan, einerseits durch Kostenma\u00dfnahmen und andererseits, weil Veranstaltungen und Reisen nicht stattfinden konnten. Dadurch ergab sich ein Betriebsergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern von 477,5 Millionen \u20ac (2019: 433,4 Millionen \u20ac).<\/p>\n<p>Das Nettoergebnis belief sich auf 351,7 Millionen \u20ac (2019: 238,9 Millionen \u20ac). Neben den einmaligen Effekten bei den Eink\u00fcnften aus Grundst\u00fccksvermietung wurde dieses Ergebnis auch stark durch die Nichtrealisierung der beabsichtigten Senkung des K\u00f6rperschaftssteuersatzes auf 21,7% (bleibt bei 25%) beeinflusst.<\/p>\n<p>Die gesunden Finanzen erm\u00f6glichen es dem Hafenbetrieb, weiterhin gro\u00dfe Investitionen in die Verbesserung der Hafeninfrastruktur und in die Verwirklichung gesellschaftlich relevanter Ma\u00dfnahmen zu t\u00e4tigen. Die Brutto-Investitionen einschlie\u00dflich Beteiligungen betrugen 265,8 Millionen \u20ac (2019: 338,3 Millionen \u20ac).<\/p>\n<p>Der Hafenbetrieb schl\u00e4gt den Anteilseignern, der Gemeinde Rotterdam und dem niederl\u00e4ndischen Staat vor, f\u00fcr 2020 einen Betrag in H\u00f6he von 120,5 Millionen \u20ac an Dividende auszusch\u00fctten, wovon 78,7 Millionen \u20ac an die Gemeinde und 41,8 Millionen \u20ac an den Staat gehen.<\/p>\n<h5><strong>Fortschritte bei der Energiewende<\/strong><\/h5>\n<p>Die Niederlande haben sich im Rahmen des Pariser Klimaabkommens dazu verpflichtet, den Klimawandel einzud\u00e4mmen. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass wir beim Energiewandel im Hafen- und Industriekomplex eine Vorbildfunktion einnehmen. Einige wichtige Punkte im Jahr 2020 waren:<\/p>\n<ul>\n<li>In der Wasserstoffkette wurden mit der Vorbereitung der Installation von Elektrolyseeinheiten im Konversionspark, dem Bau einer zentralen Pipeline durch das Hafengebiet und dem Beginn des Wasserstoffimports wichtige Fortschritte erzielt.<\/li>\n<li>Die europ\u00e4ische Kommission hat beschlossen, dass das Porthosprojekt einen Zuschuss von 102 Millionen Euro erh\u00e4lt. Diese F\u00f6rderung ist Teil der Connecting Europe Facility f\u00fcr Energieinfrastruktur, mit der die Europ\u00e4ische Union die Energieentwicklung aus erneuerbaren Quellen unterst\u00fctzt. Porthos ist ein Projekt der Industrie zur Speicherung und Einlagerung von CO2 unter der Nordsee. Der Hafenbetrieb Rotterdam ist einer der Initiatoren.<\/li>\n<li>Im Juni wurde ZES ins Leben gerufen, eine Kooperation zwischen dem Hafenbetrieb, ING, Engie und W\u00e4rtsil\u00e4. ZES vermietet Akku-Wechselcontainer (ZES-Packs) an Binnenschifffahrtsunternehmen.<\/li>\n<li>Erweiterungen der Landstromkapazit\u00e4t, unter anderem am Calandkanaal f\u00fcr Heerema-Kranschiffe. Die Gemeinde Rotterdam und der Hafenbetrieb Rotterdam werden gemeinsam Landstrom f\u00fcr Seeschiffe anbieten. Das Ziel ist, bis zum Jahr 2030 einen gro\u00dfen Teil der Seeschiffe am Liegeplatz mit einer Stromversorgung versehen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<h5><strong>Digitalisierung<\/strong><\/h5>\n<p>Der Hafenbetrieb Rotterdam wil Digitalisierungsentwicklungen vorantreiben, externe Expertise einbeziehen und starke Koalitionen bilden. Die folgenden drei Bereiche sind Teil unserer digitalen Strategie:<\/p>\n<p>(1) Verbesserung eines Teils der Verwaltung und des Managements von Hafen und Hafeninfrastruktur.<br \/>\n(2) Schnelle und sichere Abwicklung der Schifffahrt.<br \/>\n(3) Weitere Verbesserung der Effizienz bei Logistikprozessen.<\/p>\n<p>Auch im Jahr 2020 haben wir weiter an einem starken digitalen Fundament gebaut. Beispiele daf\u00fcr sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Das ehemalige Pilotprojekt Boxinsider des Hafenbetriebs Rotterdam wurde von Portbase \u00fcbernommen und dort zu einer vollwertigen Anwendung namens Cargo Tracker weiter entwickelt. Diese Anwendung erm\u00f6glicht es Unternehmen, alle Importbewegungen von Containern im Rotterdamer Hafen nachzuverfolgen. Bei einer Verz\u00f6gerung erhalten sie automatisch eine entsprechende Mitteilung.<\/li>\n<li>Mit der Stromplattform Distro wurde ein erfolgreicher Testlauf durchgef\u00fchrt. Diese Blockchain-basierte Plattform hilft Unternehmen im Hafen dabei, Energiekosten zu sparen, in dem einerseits lokal erzeugter Strom besser genutzt und andererseits Spitzen im Stromnetz reduziert werden. Auf diese Weise tr\u00e4gt sie dazu bei, bis 2050 ein CO2-neutraler Hafen zu werden.<\/li>\n<li>Auch im Jahr 2020 wurden in Zusammenarbeit mit den Reedereien Maersk und MSC und in Absprache mit der Internationalen Schifffahrtsorganisation IMO Pilotprojekte mit der Anwendung <a href=\"https:\/\/www.portofrotterdam.com\/en\/port-forward\/portxchange\">PortXchange<\/a> f\u00fcr sogenannte optimale Hafenbesuche durchgef\u00fchrt. Die gemeinsame Nutzung von Daten f\u00fcr lieferungssynchrone Ank\u00fcnfte ist ein effektives Modell, damit H\u00e4fen effizienter funktionieren k\u00f6nnen. Au\u00dferdem kann sie eine erhebliche Auswirkung auf die Umwelt haben, weil dadurch weniger Treibhausgase ausgesto\u00dfen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h5><strong>Perspektiven<\/strong><\/h5>\n<p>Mit Blick auf die Entwicklung des Umschlagvolumens im Jahr 2021 l\u00e4sst sich sagen, dass viel von der Geschwindigkeit und Effektivit\u00e4t der Impfkampagnen durch die nationalen Regierungen abh\u00e4ngt. Wenn sich diese Impfprogramme als wirksam erweisen, ist eine Belebung des Welthandels zu erwarten. Eine R\u00fcckkehr zu den Durchsatzvolumen vor Corona ist im Jahr 2021 jedoch wegen der m\u00e4\u00dfigen Aussichten auf eine wirtschaftliche Erholung unwahrscheinlich. So wird die internationale Mobilit\u00e4t aller Erwartung nach auch dieses Jahr noch eingeschr\u00e4nkt bleiben und dementsprechend auch die Nachfrage nach \u00d6l.<\/p>\n<p>Allard Castelein: &#8218;Die Einstellung, mit der sich das Rotterdamer Hafenbetriebsleben tagt\u00e4glich f\u00fcr unsere starke Konkurrenzposition und unsere Vorreiterrolle einsetzt, stimmt mich f\u00fcr die Zukunft des Hafens sehr zuversichtlich. Hier wird das Geld von morgen verdient und daher investiert der Hafenbetrieb selbst in den kommenden f\u00fcnf Jahren voraussichtlich etwa 1,5 Milliarden Euro in die Energiewende, die Digitalisierung und die Infrastruktur. Damit sind wir im wahrsten Sinne ein Startmotor f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze, Einkommen und Wohlstand f\u00fcr die Niederlande GmbH. Durch unsere Entscheidungen und das entschlossene Handeln der lokalen, regionalen und nationalen Beh\u00f6rden, kann das Potenzial dieses Rotterdamer Startmotors maximal genutzt werden, und wir k\u00f6nnen dazu beitragen, die Ertragskraft der Niederlande zu verbessern.&#8216;<\/p>\n<p>Foto: \u00a9 Danny Cornelissen; Port of Rotterdam \/ <strong><em>Bildlegende:<\/em><\/strong><em> Luftaufnahme Maasvlakte<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.portofrotterdam.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.portofrotterdam.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der gr\u00f6\u00dfte Hafen Europas hat im Coronajahr 2020 durchgehend gut funktioniert. 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