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29.06.2026 um 13:43 Uhr
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29.06.2026 um 15:19 UhrBeamte der Polizeiinspektion Nickelsdorf haben Ende Mai bei einer Grenzkontrolle einen 35-jährigen Fahrer eines Mercedes Sprinter festgenommen, der über 100.000 Zigaretten geschmuggelt hatte. Der Mann war mit französischer Zulassung aus Ungarn eingereist. Während der Kontrolle entdeckten die Beamten eine versteckte Gefriertruhe im Laderaum des Fahrzeugs.
Bei der genaueren Untersuchung fanden die Beamten insgesamt 100.960 Zigaretten verschiedener Marken, die aus Moldawien stammten. Der Fahrer gab an, die Zigaretten in Rumänien erworben zu haben und plante, sie in Deutschland, Belgien und Frankreich weiterzuverkaufen. Aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten wurde eine Dolmetscherin für die rumänische Sprache hinzugezogen.
Die Finanzstrafbehörde hat die Ermittlungen übernommen, da gegen den Mann der Verdacht der Abgabenhehlerei besteht. Die beschlagnahmten Zigaretten wurden amtlich verwahrt.
Null Toleranz für Steuerbetrug
Österreichs Finanzminister Markus Marterbauer betonte die Wichtigkeit der Massnahmen gegen Steuer- und Abgabenbetrug:
„Im Interesse aller ehrlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler gilt: Null Toleranz für Steuer- und Abgabenbetrug. Zigarettenschmuggel schadet dem Staat und birgt hohes Risiko für Konsumentinnen und Konsumenten.“
Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl lobte die Arbeit des Zolls: „Unser Zoll hat wieder einmal ausgezeichnete Arbeit geleistet: Über 100.000 geschmuggelte Zigaretten auf dem Schwarzmarkt weniger, die jeder Qualitätskontrolle entzogen waren und somit ein potenzielles Gesundheitsrisiko dargestellt hätten. Dieser Aufgriff ist ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der organisierten Schmuggelkriminalität in Europa.“




