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25.06.2026 um 09:34 UhrDie Open Logistics Foundation erweitert ihre Mitgliederstruktur und begrüßt mit Zunarelli Studio Legale Associato erstmals eine Anwaltskanzlei in ihren Reihen. Die italienische Kanzlei, die sich auf Transport-, Logistik- und Seerecht spezialisiert hat, bringt wertvolle juristische Expertise in eine Gemeinschaft ein, die bislang vor allem von Logistikdienstleistern und IT-Unternehmen geprägt war. Diese Entwicklung signalisiert, dass die Open Logistics Foundation ein offenes Forum für alle Akteure ist, die an der digitalen Transformation des Güterverkehrs mitwirken möchten.
Juristische Expertise für digitale Lösungen
Zunarelli Studio Legale Associato zählt zu den führenden Kanzleien in Italien im Bereich Transport und Logistik. Mit acht Standorten in Italien und einem internationalen Büro in Shanghai bietet die Kanzlei umfassende Beratung für Unternehmen und Institutionen in verschiedenen Phasen ihrer geschäftlichen Entwicklung. Dazu gehören strategische Rechtsberatung, Vertragsgestaltung sowie die Vertretung in Schiedsverfahren und vor Gericht. Die Kanzlei ist nicht nur traditionsreich, sondern auch aktiv in der Digitalisierung des Transportwesens engagiert und hat sich auf Themen wie den elektronischen Frachtbrief (eCMR) und das elektronische Konnossement (eBill of Lading) spezialisiert.
„Wir sind überzeugt, dass Recht und Digitalisierung im Transportwesen zusammen gedacht werden müssen“, erklärt Avv. Luigi Zunarelli, Partner bei Zunarelli Studio Legale Associato. Er sieht in der Open Logistics Foundation den idealen Ort, um diese Überzeugung gemeinsam mit anderen Fachleuten weiterzuentwickeln.
Gemeinsame Standards für rechtliche Fragestellungen
Die bisherigen Erfahrungen in der Open Logistics Foundation haben gezeigt, dass die Entwicklung gemeinsamer technischer Standards signifikante Veränderungen bewirken kann. Dies gilt sowohl für digitale Frachtbriefe als auch für Track-&-Trace-Prozesse und den Austausch von Emissionsdaten. Dennoch ist Technik allein nicht ausreichend. Um digitale Lösungen flächendeckend zu implementieren, müssen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt und gemeinsame juristische Empfehlungen erarbeitet werden. Zunarelli wird in der Community eine zentrale Rolle übernehmen, um diesen Ansatz zu stärken.
Die Kanzlei wird als Stimme der Open Logistics Foundation in der italienischen Rechts- und Transportwelt fungieren und rechtliche Fragestellungen in verschiedenen Themenclustern bearbeiten. Ziel ist es, auch im rechtlichen Bereich Wissen aufzubauen und zu teilen sowie gemeinsam De-facto-Standards zu entwickeln. „Die Zusammenarbeit im technischen Bereich hat uns gezeigt, wie viel eine engagierte Community bewegen kann“, sagt Carina Tüllmann, CCO der Open Logistics Foundation. „Diesen Geist wollen wir jetzt auch in die juristische Dimension tragen. Zunarelli ist dafür der perfekte erste Partner.“
Offene Plattform für alle Akteure
Die Mitgliedschaft von Zunarelli verdeutlicht das Selbstverständnis der Open Logistics Foundation. Die Stiftung sieht sich nicht als geschlossener Kreis für Logistikunternehmen, sondern als offene Plattform für alle Akteure, deren Arbeit mit Logistik und Supply Chain verbunden ist. Versicherungen, Zahlungsdienstleister, IT-Anbieter und Rechtsexperten sind eingeladen, ihren Beitrag zur Digitalisierung der Logistik zu leisten, unabhängig von Branche, Unternehmensgröße oder Herkunftsland. Eine größere und internationalere Community erhöht die Wirkungskraft der gemeinsam entwickelten Lösungen.







