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09.06.2026 um 11:28 UhrIvan Jimenez (abgebildet rechts), Präsident der Hafenbehörde von Bilbao, hat kürzlich an einer internationalen Diskussionsrunde zu „City-Port“-Initiativen in Québec City, Kanada, teilgenommen. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Generalversammlung der Atlantic Arc Commission der Konferenz der Peripheren Maritimen Regionen (CPMR) statt und brachte Vertretende aus Institutionen, Hafenbehörden, Atlantikregionen sowie internationale Organisationen zusammen, wie der Hafen von Bilbao mitteilt.
Häfen als Motoren
Die Teilnehmenden der Veranstaltung tauschten Erfahrungen über die Beziehungen zwischen Häfen und ihren lokalen Regionen aus und diskutierten die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Energiewende, Nachhaltigkeit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Jimenez erläuterte, wie das Modell von Bilbao, das für die städtische und regionale Transformation anerkannt sei, sich über die Jahre entwickelt hat. Er betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Verwaltung, Wirtschaft und Gemeinschaft, um tiefgreifende Veränderungen in der Industrie und im Hafenbereich in Chancen für wirtschaftliche Entwicklung und Stadterneuerung zu verwandeln.
„Der Fall Bilbao hat gezeigt, dass Prozesse grosser Transformationen nur erfolgreich vorangetrieben werden können, wenn eine gemeinsame langfristige Vision und eine effektive Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Wirtschaft und lokalen Gemeinschaften bestehen“, erklärte Jimenez. Er wies darauf hin, dass die Region nun, nachdem die städtische Transformation Bilbaos abgeschlossen ist, vor neuen Herausforderungen steht. Diese betreffen die Dekarbonisierung der Wirtschaft sowie die industrielle Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Widerstandsfähigkeit.






