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04.06.2026 um 10:18 UhrKawasaki Kisen Kaisha, Ltd. („K“ LINE) hat kürzlich Verträge mit der China Merchants Jinling Shipyard (Nanjing) Co., Ltd. unterzeichnet, um vier Autotransporter zu bauen, die mit LNG (Flüssigerdgas) betrieben werden können. Diese Schiffe, die eine Kapazität von 1.380 Fahrzeugen haben, sind für die „K“ Line European Sea Highway Services GmbH (KESS), die europäische Tochtergesellschaft von „K“ LINE, bestimmt, wie das Unternehmen mitteilt.
Die Autotransporter sind gemäss „K“ LINE für den europäischen Kurzseeverkehr konzipiert und sollen den Transport kleiner Stücke erleichtern. Ein Merkmal der Schiffe ist ihre Anpassung an die Grössenbeschränkungen, die einige europäische Häfen für importierte Fahrzeuge vorsehen. „K“ LINE erwartet, dass die technischen Spezifikationen der Schiffe KESS einen Wettbewerbsvorteil im europäischen Kurzseeschifffahrtsmarkt verschaffen.
Technische Details und Umweltaspekte
Die Schiffe werden mit geraden Heckrampen ausgestattet, die eine Ladekapazität von 60 Tonnen bieten. Dies ermöglicht KESS, neben Personenwagen auch schwere und übergrosse Fracht zu transportieren. Ein weiterer Aspekt der neuen Schiffe ist der Einsatz von LNG als Kraftstoff für den Dual-Fuel-Antrieb. Dieser soll die Emissionen von Kohlendioxid (CO2) um 25 % bis 30 % reduzieren und die Emissionen von Schwefeloxiden (SOx), die zur Luftverschmutzung beitragen, nahezu vollständig senken, verglichen mit herkömmlichen Schiffen, die Schweröl verwenden. Darüber hinaus plant „K“ LINE nach eigenen Angaben, die Treibhausgasemissionen in der gesamten Unternehmensgruppe weiter zu senken, indem auch der Einsatz von Biodiesel und Bio-LNG oder verflüssigtem Biomethan in Betracht gezogen wird.






