
LHG modernisiert Infrastruktur am Skandinavienkai
29.05.2026 um 13:38 UhrAirlink, eine gemeinnützige Organisation, die den Luftfahrt- und den humanitären Sektor verbindet, reagiert auf die wachsende Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) und Uganda. Diese Unterstützung wird teilweise durch die Hilfe der US-Regierung ermöglicht.
Im Rahmen der laufenden humanitären Krise in der Ost-DRC bietet Airlink kostenlose oder stark vergünstigte Lufttransport- und Logistiklösungen für Partnerorganisationen an, die Hilfsgüter in die Region senden. Schätzungen zufolge sind rund 30 Millionen Menschen von Hunger und gesundheitlichen Krisen betroffen, während die Anforderungen an den humanitären Sektor steigen und die Finanzierung für Notfallmassnahmen zurückgeht. Viele gemeinnützige Organisationen haben ihre lokalen Büros geschlossen, was die Situation weiter verschärft.
Im Jahr 2014 reagierte Airlink auf den Ebola-Ausbruch in Westafrika, der zu den grössten Einsätzen in der über 15-jährigen Geschichte der Organisation zählt. In Zusammenarbeit mit 23 gemeinnützigen Organisationen wurden 68 Fachärzte für Infektionskrankheiten entsandt und über 450 t Hilfsgüter, darunter Schutzausrüstung und Materialien zur Infektionskontrolle, geliefert. Diese internationale Reaktion half, den Ausbruch einzudämmen, unter anderem durch die von Airlink koordinierte Luftbrücke.
Aktuell sind die Kosten für den Transport der benötigten Hilfsgüter, von Bestattungskits bis hin zu medizinischen Versorgungen, nahezu doppelt so hoch wie vor einem Jahrzehnt. Die begrenzten Luftfrachtmöglichkeiten und das Fehlen von Seehafenoptionen lassen den gemeinnützigen Organisationen nur wenige Wege, um kritische Hilfe zu den Ärzten und Kliniken zu bringen, die Patienten behandeln. Airlink hat bereits Massnahmen ergriffen, um den Organisationen bei der Überwindung von Transporthindernissen zu helfen und Hilfsgüter über die offenen Grenzen für humanitäre Waren und Dienstleistungen zu versenden. Derzeit arbeitet Airlink mit sieben Partnerorganisationen zusammen, um abgelegene Gemeinden zu erreichen, und ist bereit, vielen weiteren zu helfen.
„Die Suche nach Lösungen für scheinbar unlösbare humanitäre logistische Herausforderungen ist das, worin Airlink spezialisiert ist: Wir werden die Hilfe dorthin bringen, wo sie benötigt wird“, erklärte Paloma Adams-Allen, Präsidentin und CEO von Airlink. „Wir haben ein engagiertes, erfahrenes Team, das tief in der Arbeit in Subsahara-Afrika verwurzelt ist und sich der kulturellen, politischen und einzigartigen Umstände bewusst ist, mit denen unsere Partner in dieser Epidemie konfrontiert sind. Wir managen die vielen Variablen, die bei diesem jüngsten Ausbruch eine Rolle spielen, und identifizieren Wege, um die dringend benötigten Hilfsgüter dorthin zu bringen.“







