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22.05.2026 um 10:47 Uhr
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22.05.2026 um 11:50 UhrSaudi-Arabien hat mit dem «Red Sea Express» einen neuen Frachtdienst zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer gestartet, wie die Nachrichtenagentur «Africa Business Insider» (ABI) kürzlich meldete. Die Verbindung soll Handelsrouten zwischen dem Nahen Osten, Afrika und Europa stärken und dabei nicht auf die Strasse von Hormus angewiesen sein.
Der Dienst verbindet den Hafen Yanbu in Saudi-Arabien mit Ain Sokhna in Ägypten und Aqaba in Jordanien. Partner des Projekts sind die Reederei Folk Maritime und der Petrochemiekonzern Sabic. Die Route ist Teil des geplanten sogenannten «Red-to-Med»-Korridors, der zusätzlich auch eine neue Zuglinie umfasst.
Nach Angaben der saudischen Hafenbehörde Mawani sollen Transportzeiten verkürzt, Kosten gesenkt und Lieferketten stabilisiert werden. Die eingesetzten Schiffe verfügen über Kapazitäten von circa 1.100 TEU. Gleichzeitig will Saudi-Arabien damit seine Nicht-Öl-Exporte stärken und die wirtschaftliche Diversifizierung im Rahmen der nationalen «Vision 2030» vorantreiben.
Die Verbindung gilt als Alternative zu traditionellen Routen durch den Persischen Golf und soll den Handel zwischen Asien, Europa und Afrika erleichtern.







