
COO für flüssige Logistikströme
01.04.2026 um 11:12 Uhr
Çelebi Aviation Hungary mit zwei Premieren
01.04.2026 um 11:32 UhrDie Internationale Schifffahrtskammer (ICS) und der Internationale Verkehrsgewerkschaftsbund (ITF) haben sich mit Vertretenden der Golfstaaten getroffen, um die Auswirkungen des anhaltenden Konflikts auf Seeleute und die Schifffahrt im Golf zu besprechen. Dieses Treffen fand vier Wochen nach dem Ausbruch des Konflikts statt, der bereits zu tödlichen Vorfällen geführt hat, wie die ICS mitteilt. Berichten zufolge seien Seeleute getötet und Schiffe angegriffen worden, während schätzungsweise 20.000 Seeleute unter unsicheren Bedingungen auf Schiffen in der Region der Strasse von Hormuz festsitzen.
Massnahmen zur Unterstützung der Seeleute
Im Mittelpunkt der Gespräche standen Initiativen, die darauf abzielen, die betroffenen Schiffe und deren Besatzungen zu unterstützen. Eine der vorgeschlagenen Massnahmen ist die Einführung eines Meldesystems über die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO). Dieses System soll es Schiffen ermöglichen, ihre dringendsten Anliegen hinsichtlich der Nachschubversorgung zu melden, damit diese Informationen an die relevanten Partner in den Golfstaaten weitergeleitet werden können.
Ein weiterer Punkt der Diskussion war die Anerkennung von Seeleuten als systemrelevante Arbeitskräfte. Dies würde bedeuten, dass ihre Ablösung an Bord von Schiffen Vorrang eingeräumt werden sollte, sofern dies erforderlich ist und im Einklang mit internationalen Standards steht. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Schiffe in der betroffenen Region mit genügend Personal versorgt und einsatzfähig bleiben. Zusätzlich wurde die Möglichkeit erörtert, Seeleute mit medizinischen Anliegen schneller und sicherer von Schiffen zu entlassen, wenn dies notwendig ist.






