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23.03.2026 um 09:58 UhrDer chilenische Hafen Terminal Puerto Arica S.A. (TPA) erweitert seine Umschlagkapazitäten mit der Anschaffung von zwei Konecranes „Gottwald ESP.10“ Hafenmobilkranen der Generation 6. Der Auftrag wurde im ersten Quartal 2026 erteilt, und die Inbetriebnahme der Krane ist für Januar 2027 geplant. Diese Investition zielt darauf ab, die Kapazitäten im Container- und Stückgutumschlag zu steigern, wie Konecranes mitteilt.
Wichtige Rolle im Handel
Der Hafen von Arica hat sich gemäss dem Unternehmen als Knotenpunkt im Container- und Stückguthandel für Nordchile sowie für den Handel mit Peru und Bolivien etabliert. TPA, das seit zwei Jahrzehnten Konecranes-Krane einsetzt, begann seine Flottenentwicklung mit zwei Hafenmobilkranen der Generation 4. Ein weiterer Kran der Generation 5 folgte ein Jahrzehnt später. TPA gehört zum Unternehmen Neltume Ports, einem Terminalbetreiber in Lateinamerika, der an mehreren Standorten Konecranes Gottwald Hafenmobilkrane nutzt.
Die neuen „ESP.10“ Krane sind ein Schritt in der Flottenentwicklung von TPA. Mit einem maximalen Arbeitsradius von 64 m sind sie in der Lage, Container auf Schiffen mit bis zu 22 Reihen zu verladen. Zudem verfügen die Krane über eine Tragfähigkeit von 125 t, was sie auch für den Umschlag von Stück- und Schüttgut geeignet macht.
Technische Merkmale und Flexibilität
Die neuen Krane werden gemäss Konecranes mit einem verlängerten Turm ausgestattet, um die Abfertigung grosser Containerschiffe zu optimieren. Ein besonderes Merkmal ist nach Unternehmensangaben der schnelle und einfache Wechsel der Anschlagmittel unter dem Haken, der den Einsatz verschiedener Spreader-Typen sowie elektrohydraulischer Greifer für den Schüttgutumschlag ermöglicht. Jeder Kran verfügt über zwei Dieselgeneratoren, was einen Einzel- oder Doppelmotorbetrieb mit integrierter Redundanz ermöglicht.






