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10.03.2026 um 09:42 UhrDie Österreichische Post AG, die EVN und Netz Niederösterreich haben in Mautern an der Donau ein Pilotprojekt gestartet, das das bidirektionale Laden von E-Fahrzeugen testet. Im Rahmen dieses Projekts werden fünf E-Fahrzeuge an Wallboxen von ZAPe bei der PEET GmbH nicht nur mit Strom versorgt, sondern können auch überschüssige Energie ins öffentliche Netz einspeisen, wie die Österreichische Post mitteilt.
Integration von erneuerbaren Energien
Die E-Fahrzeuge werden mit Hilfe einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Postbasis geladen. Der Strom wird während der Standzeiten in den Batterien gespeichert. Zu einem späteren Zeitpunkt kann dieser Strom wieder ins Netz zurückgeführt werden. Damit fungieren die E-Fahrzeuge als mobile Stromspeicher. Da in Österreich bislang die regulatorischen Rahmenbedingungen für das bidirektionale Laden fehlen, nutzen die Unternehmen diesen Test, um praktische Erfahrungen zu sammeln und mögliche Standards für das Energienetz zu entwickeln.
Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand für Paket & Logistik der Österreichischen Post AG, äusserte sich zu den Möglichkeiten des Projekts: „Das bidirektionale Laden ist ein möglicher nächster Schritt: Wenn der Praxistest gelingt, könnte unsere E-Flotte zu einem dezentralisierten Speichersystem werden.“ Er betonte, dass die Post bereits über 6.000 E-Fahrzeuge sowie mehr als 20 Megawatt peak Photovoltaik betreibt und ein dichtes Netz an Ladepunkten in Österreich zur Verfügung steht.





