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03.03.2026 um 15:48 UhrDie Hafenbehörde von Barcelona hat in Zusammenarbeit mit der BCN Port Innovation Foundation, BlueTechPort und dem Safetytech Accelerator ein neues Innovationsprogramm ins Leben gerufen. Das Programm mit dem Titel „New Latitude – Open Innovation Programme by Port of Barcelona“ wurde im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) vorgestellt und zielt darauf ab, aktuelle Herausforderungen im internationalen Hafenwesen anzugehen. Dazu gehören unter anderem sichere Datenübertragungen, die Förderung der Kreislaufwirtschaft sowie die Integration von Natur in Hafenstrukturen.
Kooperation und Zielsetzung
Die Präsentation des Programms fand in einer Podiumsdiskussion statt, die von Miquel de la Mano (ganz links), Chief Technology Officer der BCN Port Innovation Foundation, moderiert wurde. Zu den Rednern gehörten (v.l.n.r.) Catalina Grimalt, stellvertretende Generaldirektorin des Hafens von Barcelona, Marius Suteu, Geschäftsführer des Safetytech Accelerators, und Carles Anglada, CEO des World Trade Centers Barcelona. Die Referenten erläuterten, dass das Programm darauf abzielt, die Kompetenzen und das Wissen der beteiligten Institutionen zu bündeln, um Herausforderungen zu definieren, technologische Lösungen zu identifizieren und Machbarkeitsanalysen durchzuführen.
In der ersten Auflage des Programms übernehmen die BCN Port Innovation Foundation, BlueTechPort und Safetytech Accelerator die Betriebskosten, um die gemeinsame Verpflichtung zur angewandten Innovation zu stärken. Die Unternehmen des BlueTechPort-Ökosystems sowie die BCN Port Innovation Foundation erhalten Vorrang bei der Definition von Innovationsherausforderungen, um sicherzustellen, dass das Programm den realen Bedürfnissen des Hafens von Barcelona entspricht.
Fokusbereiche des Programms
Das Programm konzentriert sich auf drei zentrale Bereiche. Der erste Bereich, „Green Digital Corridors & Trusted Data Spaces“, entstand aus einem Abkommen zwischen den Häfen von Barcelona und Shanghai, das im August 2025 unterzeichnet wurde. Ziel ist es, die Digitalisierung, Standardisierung und Dekarbonisierung des maritimen Verkehrs zu fördern und den sicheren Austausch von Daten zwischen den Akteuren im Hafen zu erleichtern.
Der zweite Bereich, „Circular Economy & Innovative Raw Materials“, hat das Ziel, Plastikabfälle, die im Hafenbereich entstehen, zu sammeln und zu transformieren, um diese als recycelte Materialien im Hafenökosystem wiederzuverwenden. Dies soll dazu beitragen, die Abfallmenge signifikant zu reduzieren.
Der dritte Bereich, „Evolving Ports to Integrate Nature“, ist Teil der RegenPorts-Initiative und zielt darauf ab, ein Hafenmodell zu entwickeln, das nicht nur negative Auswirkungen minimiert, sondern aktiv zur ökologischen Regeneration beiträgt.
Ausblick und zukünftige Entwicklungen
Das New Latitude-Programm wird im April starten, mit einer Präsentation der Ergebnisse im November während der Veranstaltung „Smart Ports: Piers of the Future“, die im Rahmen des Smart City Expo World Congress 2026 stattfinden wird. Die daraus resultierenden Machbarkeitsstudien werden bewertet und könnten eine spezifische Budgetlinie von der Stiftung erhalten, um Pilotversuche durchzuführen.
Die Vertreter der beteiligten Institutionen äußerten den Wunsch, dass das Programm auch in zukünftigen Auflagen fortgeführt wird, um seine Rolle als wiederkehrende Initiative innerhalb der offenen Innovationsstrategie des Hafens von Barcelona zu festigen.






