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02.03.2026 um 11:16 UhrDie neuseeländische Regierung hat beschlossen, die RNZAF-Basis Ohakea (Iata: OHA) als permanente Alternative für den internationalen Flugverkehr zu nutzen. Dies wurde von James Meager, dem stellvertretenden Verkehrsminister, bekannt gegeben. Die Massnahme soll die internationalen Luftverkehrsverbindungen Neuseelands stärken und die Resilienz des Luftverkehrssystems erhöhen.
Laut Meager wird die Bereitstellung von rund um die Uhr verfügbaren Flugverkehrskontrolldiensten durch Airways New Zealand eine langjährige Einschränkung für Fluggesellschaften beseitigen. Diese Entscheidung wird als entscheidend für das wirtschaftliche Wachstum Neuseelands angesehen. „Unter den Vorschriften zur Flugsicherheit müssen kommerzielle Flüge einen alternativen Flughafen benennen, falls ihr Zielflughafen aufgrund von Wetterbedingungen oder anderen Ereignissen geschlossen ist“, erklärt Meager.
Bislang konnte die Basis Ohakea nachts nicht als alternativer Flughafen genutzt werden, da es an Flugverkehrskontrolldiensten mangelte. Mit der Investition in eine durchgehende Flugverkehrskontrolle wird Ohakea nun eine Option für grosse internationale Flugzeuge bieten, die nicht in Auckland oder Christchurch landen können. Dies ermöglicht es Fluggesellschaften, weniger Treibstoff zu tanken und die Routen mit voller Passagier- und Frachtlast zu fliegen, was insbesondere den Tourismussektor und die Exportwirtschaft Neuseelands unterstützen soll.
Fortschritte im Rahmen des Luftfahrtaktionsplans
Die Entscheidung zur Nutzung von Ohakea als alternativen Flughafen ist Teil des im September letzten Jahres gestarteten Luftfahrtaktionsplans, der insgesamt 25 Massnahmen zur Stärkung und Zukunftssicherung des Sektors umfasst. Seit der Einführung des Plans wurden bereits zehn Massnahmen umgesetzt, darunter die Genehmigung für die Basis Ohakea.
Zu den weiteren Massnahmen gehören unter anderem die Entwicklung neuer Regeln zur Förderung sicherer Innovationen in der Luftfahrt, die Bestätigung Neuseelands Teilnahme am Carbon Offsetting Reduction Scheme für internationale Luftfahrt und die Zusammenarbeit mit der australischen Industrie zur Förderung nachhaltiger Flugkraftstoffe. Zudem wird an der Aktualisierung von Pilotenausbildungsprogrammen gearbeitet, um diese besser an die Bedürfnisse der Fluggesellschaften anzupassen.
Die Regierung sichert auch vulnerable regionale Flugverbindungen, indem sie kleinen Fluggesellschaften durch Kredite und Investitionen in Interlining-Vereinbarungen Unterstützung bietet. Meager hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Regierung und Industrie hervor: „Dieser Fortschritt war nur möglich durch das kontinuierliche Engagement von Regierung und Industrie, gemeinsam zu arbeiten, um unseren Luftfahrtsektor zu stärken und zukunftssicher zu machen.“







