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10.02.2026 um 13:54 Uhr
DX holt Trio ins Führungsteam
10.02.2026 um 15:02 UhrLaut einem von der Europäischen Umweltagentur veröffentlichten Bericht sind die Emissionen von Treibhausgasen und Schadstoffen weiterhin hoch, was vor allem auf die anhaltende Abhängigkeit vom Straßenverkehr zurückzuführen sei. Während die Bahn eine emissionsarme Alternative für den Transport von Menschen und Gütern bietet, bleibt der Strassenverkehr der dominierende Sektor.
Verkehr ist für die moderne Gesellschaft und die europäische Wirtschaft von zentraler Bedeutung, wie die Umweltagentur mitteilt. Er unterstützt mehr als 10 Millionen Arbeitsplätze und trägt etwa 5 % zum Bruttoinlandsprodukt der EU bei. Dennoch ist der Verkehrssektor gemäss dem Bericht der einzige grosse Bereich, in dem die Treibhausgasemissionen seit 1990 gestiegen sind. Im Jahr 2023 machte der Sektor etwa ein Drittel der EU-Treibhausgasemissionen aus, wobei der Strassenverkehr den grössten Anteil daran hat.
Herausforderungen bei der Emissionsreduktion
Die EU-Ziele, einschliesslich der Klimaneutralität bis 2050 und der Null-Umwelt-Ziele für 2030, erfordern umfassende Massnahmen, wie der Bericht offenlegt. Trotz der Fortschritte bei der Reduzierung der Abgasemissionen in der Vergangenheit bleibe der Verkehr Druckfaktor für Umwelt und Mensch. Emissionen bestimmter Schadstoffe, wie Ammoniak (NH₃) und Distickstoffmonoxid (N₂O), seien nach wie vor schwer zu reduzieren. Zudem betrifft die Lärmbelastung durch den Verkehr Millionen von Menschen in ganz Europa. Der Strassenverkehr dominiert sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr, wie aus dem Bericht hervorgeht. Im Jahr 2023 war er für fast drei Viertel der verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Fossile Brennstoffe sind dabei für mehr als 90 % des Energieverbrauchs verantwortlich.
Im Gegensatz dazu bietet der Schienenverkehr gemäss dem Bericht eine hohe Energieeffizienz und niedrige Emissionen von Treibhausgasen und Luftschadstoffen. Er stellt eine Option dar, um den ökologischen Fussabdruck zu verringern. Besonders gelte dies auf mittleren und langen Strecken, wie die Umweltagentur festhält. Dennoch bleibe das europäische Bahnnetz fragmentiert, und die begrenzte grenzüberschreitende Integration schränkt seine Fähigkeit ein. Im Güterverkehr ist die Eisenbahnaktivität zwischen 1995 und 2023 zurückgegangen.






