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02.02.2026 um 13:34 Uhr
„eNordkapp Challenge“ mit „eActros 600“
02.02.2026 um 15:33 UhrDer aircargo club deutschland (acd) hat seine Jahreshauptversammlung im Airport Club Frankfurt abgehalten. Im Rahmen des Neujahrsempfangs und der Versammlung kamen die Mitglieder zusammen, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken, das Präsidium neu zu wählen und aktuelle Herausforderungen der Luftfrachtbranche zu erörtern.
Das amtierende Präsidium wurde einstimmig wiedergewählt. Prof. Dr. Christopher W. Stoller (Mitte) bleibt Präsident, Ingo Richter (links) wird weiterhin als Vizepräsident fungieren und Laurent Jossa (rechts) behält das Amt des Finanzvorstands. Das Präsidium bedankte sich bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und die breite Zustimmung.
Forderungen nach Entlastungen für die Branche
Alexander Klay, der beim Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e. V. (BDL) für Luftfrachtthemen zuständig ist, war als Gastredner eingeladen. In seinem Vortrag blickte er auf die Entwicklungen des vergangenen Jahres zurück und thematisierte die zentralen Herausforderungen des Luftverkehrs im Jahr 2026. Klay wies darauf hin, dass das von der Bundesregierung angekündigte Entlastungspaket aus Sicht der Branche nicht ausreiche. Die vorgesehenen Maßnahmen seien zwar ein Schritt in die richtige Richtung, deckten jedoch nur einen Teil des erforderlichen Umfangs ab. Um den Luftverkehrsstandort Deutschland wettbewerbsfähig zu halten, sei ein deutlich höheres Entlastungsniveau notwendig.
Prof. Dr. Christopher W. Stoller unterstrich die Relevanz der besprochenen Themen für die Arbeit des Clubs. Er forderte klare politische Entscheidungen zugunsten des Standorts Deutschland und betonte, dass eine funktionierende Luftfracht für die drittgrösste exportorientierte Volkswirtschaft der Welt unerlässlich sei. Stoller erklärte: „Die Politik muss den strategischen Wert der Luftfracht anerkennen. Der acd wird sich auch künftig dafür einsetzen, diese Themen sichtbar zu machen.“
Für das Jahr 2026 haben die Mitglieder des acd ein anspruchsvolles Programm aus Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen in Aussicht. Ein Schwerpunkt wird auf Luftfrachtersatzverkehren liegen, zu dem eine Podiumsveranstaltung im Juni geplant ist. Zudem ist eine Auslandsreise vorgesehen, die sich mit der Neuen Seidenstraße befasst und den Besuch eines Infrastrukturprojekts im Mittleren Korridor umfasst.
Der aircargo club deutschland wurde 1963 gegründet und dient als branchenbezogene Interessens- und Diskussionsplattform zur Förderung des Luftfrachtverkehrs. Die rund 200 Mitglieder sind leitende Unternehmensvertreter der Luftfrachtbranche mit deutschlandweiter oder internationaler Verantwortung.






