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19.01.2026 um 08:20 UhrDie Hamburg Port Authority (HPA) hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) sowie der Kongsberg Maritime Germany GmbH ein neues Forschungsprojekt mit dem Namen „iPORTUS“ ins Leben gerufen. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Digitalisierung und Automatisierung im Hafenbetrieb voranzutreiben. Im Rahmen der „IHATEC II-Förderrichtlinie“ erhält das Vorhaben eine finanzielle Unterstützung von etwa 1,7 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV).
Integration autonomer Systeme im Hafen
Das Hauptaugenmerk von „iPORTUS“ liegt auf der Integration von teilautonomen und fernüberwachten Wasserfahrzeugen, die emissionsarm arbeiten. Diese sogenannten Autonomous Surface Vessels (ASVs) sollen in der Lage sein, sich in komplexen Hafenumgebungen zu bewegen. Ein Ziel des Projekts ist zudem die Gewährleistung der nautischen Sicherheit sowie der Cybersicherheit. Darüber hinaus wird an der Entwicklung eines hohen Autonomiegrades der eingesetzten Systeme gearbeitet.
Ein weiterer Aspekt des Projekts ist die Schaffung eines Remote Operation Centers (ROC), das die Überwachung und Steuerung der autonomen Wasserfahrzeuge ermöglicht. Zudem sollen regulatorische Grundlagen erarbeitet werden, die für Genehmigungsprozesse und wirtschaftliche Entscheidungen notwendig sind. Ein erstes Treffen der Projektpartner ist für den 26. Januar 2026 geplant. Bei diesem Konsortial- und Arbeitstreffen am Fraunhofer CML werden technische und organisatorische Weichenstellungen für die nächsten Monate erarbeitet, wie der Hafen Hamburg berichtet.







