
Lieferung von Wasserrohren für Cusco
10.04.2026 um 12:03 Uhr
Ölverschmutzung stört Hafenbetrieb in Antwerpen
10.04.2026 um 12:49 UhrDie Schifffahrtsbehörde der Vereinten Nationen hat vor den möglichen Folgen einer Maut für Schiffe gewarnt, die durch die strategisch wichtige Strasse von Hormus fahren, wie Reuters kürzlich berichtet hat. Die Internationalen Seefahrtsorganisation (IMO) habe mitgeteilt, dass eine solche Massnahme einen „gefährlichen Präzedenzfall“ schaffen könnte. Die Behörde betont, dass die Freiheit der Schifffahrt nicht eingeschränkt werden sollte.
Internationale Reaktionen und rechtliche Rahmenbedingungen
Die Diskussion über eine mögliche Maut wurde gemäss dem Artikel durch Äusserungen iranischer Beamter angestossen, die im Zuge der zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran aufkamen. Laut der IMO gibt es kein internationales Abkommen, das die Einführung von Mautgebühren für das Durchfahren internationaler Meerengen erlaubt. Die Organisation warnt, dass die Implementierung einer solchen Regelung die Stabilität und Sicherheit der Schifffahrtsrouten gefährden könnte.
„Laut UNCLOS geniessen Schiffe das Recht auf Durchfahrt durch internationale Meerengen. Staaten, die an die Meerenge grenzen, dürfen dieses Recht nicht einschränken oder die Transitpassage aussetzen“, so ein Sprecher der IMO gemäss Reuters.





