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08.04.2026 um 12:16 UhrDie dänische Reederei Maersk hat sich in einem Artikel von Reuters zur Situation in der Strasse von Hormus geäußert, nachdem ein zweiwöchiger Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran vereinbart wurde. Laut Maersk könnten sich durch diesen Waffenstillstand neue Möglichkeiten für den Schiffsverkehr ergeben, jedoch sei die Sicherheit für eine Rückkehr zum normalen Betrieb noch nicht ausreichend gegeben.
In der Stellungnahme, die Reuters vorliegt, betont das Unternehmen, dass es derzeit einen vorsichtigen Ansatz verfolge und keine Änderungen an bestehenden Dienstleistungen vornehmen werde. Der Konflikt, der zur Schliessung der Strasse von Hormus führte, hat den Schiffsverkehr in der Region stark beeinträchtigt und die globalen Lieferketten erheblich gestört. Maersk hatte im vergangenen Monat gemäss dem Artikel die Buchungen für Ladungen zu diversen Häfen in der Golfregion ausgesetzt und Notfallzuschläge für Bunker-Treibstoff eingeführt.
Unsicherheit bleibt trotz Waffenstillstand
Das Unternehmen äussert, dass der Waffenstillstand zwar Transitmöglichkeiten schaffen könnte, jedoch noch keine vollständige maritime Sicherheit gewährleiste. „Wir müssen alle potenziellen Bedingungen verstehen“, erklärte Maersk gegenüber Reuters. Die Entscheidungen über die Durchquerung der Strasse von Hormus würden auf kontinuierlichen Risikobewertungen basieren, die eine enge Überwachung der Sicherheitslage sowie Informationen von zuständigen Behörden und Partnern einbeziehen.
Um den Herausforderungen in der Region zu begegnen, hat Maersk ein „Landbrücken“-System implementiert. Dieses System nutzt Häfen in Dschidda (Saudi-Arabien), Salalah und Sohar (Oman) sowie Khor Fakkan (Vereinigte Arabische Emirate), um Fracht zu transportieren, bevor diese über Land in der Golfregion weitergeleitet wird.






