
NAS zieht um in Nairobi
27.03.2026 um 15:49 UhrEine Delegation des Verkehrsausschusses des Europäischen Parlaments, angeführt von der Vorsitzenden Elissavet Vozemberg, wird nächste Woche nach Polen reisen, um sich mit Themen rund um multimodale Verkehrsknotenpunkte und militärische Mobilität auseinanderzusetzen.
Die siebenköpfige Delegation von Abgeordneten des Europäischen Parlaments wird vom 30. März bis 1. April in Polen sein, um sich mit nationalen und lokalen Behörden auszutauschen. Zu den Themen gehören die Verkehrspolitik, die Entwicklung multimodaler Verkehrsknotenpunkte, die Entwicklung des Schienenverkehrs, militärische Mobilität, Drohnentechnologien sowie die Sicherheit kritischer Verkehrsinfrastruktur.
Strategisches Investitionsprogramm „Port Polska“
Am ersten Tag, dem 30. März, wird die Delegation in Warschau sein, um das Programm „Port Polska“ zu besichtigen. Dieses strategische Investitionsprogramm zielt darauf ab, ein modernes Verkehrssystem zu schaffen, das Luft-, Schienen- und Straßenverkehr integriert. Im Anschluss wird ein Treffen mit dem polnischen Minister für Infrastruktur stattfinden, um die Entwicklung des polnischen Schienenverkehrs zu erörtern. Zudem sind Gespräche mit Mitgliedern des polnischen Sejm und anderen Beamten geplant, um über militärische Mobilität zu diskutieren.
Am Dienstag, dem 31. März, wird die Delegation nach Łódź reisen, der viertgrößten Stadt Polens und einem zukünftigen multimodalen Verkehrsknotenpunkt. Dort wird sie mit Vertretern nationaler und regionaler Behörden zusammentreffen, um Möglichkeiten zur Förderung der regionalen Mobilität und der wichtigsten Verkehrsprioritäten im neuen mehrjährigen EU-Haushalt für 2028 bis 2034 zu besprechen.
Der letzte Tag, der 1. April, führt die Delegation zurück nach Warschau, wo sie Vertreter der polnischen Verteidigungsindustrie treffen wird. Ziel ist es, sich über moderne europäische Drohnentechnologien zu informieren, die für Überwachung, Inspektion und Bedrohungserkennung in der Verkehrsinfrastruktur eingesetzt werden. Die Delegation möchte bewerten, wie diese Technologien die Einsatzbereitschaft der Mitgliedstaaten im Hinblick auf externe Bedrohungen verbessern, die zivile-militärische Zusammenarbeit unterstützen und zu einem sichereren und widerstandsfähigeren europäischen Verkehrsnetz beitragen können.
Im Vorfeld des Besuchs äußerte sich Elissavet Vozemberg: „Diese Mission nach Polen bietet eine wertvolle Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, wie strategische Investitionen in multimodale Verkehrssysteme und militärische Mobilität die Konnektivität, Resilienz und Sicherheit Europas stärken. Ich freue mich darauf, mit nationalen und regionalen Partnern über die Entwicklung moderner Verkehrsknotenpunkte, die Zukunft des Schienenverkehrs und innovative Lösungen wie Drohnentechnologien zu diskutieren. Wir erwarten, dass dieser Besuch unser Verständnis für die aktuellen Herausforderungen und Chancen vor Ort vertieft und dazu beiträgt, dass das europäische Verkehrsnetz effizient, nachhaltig und in der Lage bleibt, auf sich wandelnde Sicherheitsbedürfnisse zu reagieren – sowohl im zivilen als auch im Verteidigungsbereich.“
Vozemberg wird von sechs weiteren Abgeordneten begleitet: Dariusz Jonski (EPP, PL), Borja Giménez Larraz (EPP, ES), François Kalfon (S&D, FR), Julien Leonardelli (PfE, FR), Tilly Metz (Grüne, LU) und Arno Bausemer (ESN, DE).





