
CSG: Wes Yardley neuer Operations Director
25.03.2026 um 09:41 Uhr
Hellmann + Motherson: Joint Venture für Automobillogistik
25.03.2026 um 10:27 UhrDie Mehrheit der Mitglieder der Airforwarders Association (AfA) berichtet von betrieblichen Störungen, die mit dem Konflikt im Nahen Osten in Verbindung stehen. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass über drei Viertel der Befragten mit verschiedenen Formen von Störungen konfrontiert sind. 29% der Mitglieder geben an, dass sie erheblich betroffen sind, während 38% von moderaten Auswirkungen berichten.
Brandon Fried (rechts), Executive Director der AfA, äusserte sich zu den Ergebnissen der Umfrage: „Diese Daten zeigen einen Sektor, der unter anhaltendem Druck durch globale Ereignisse steht, die ausserhalb seiner Kontrolle liegen. Störungen, Kosteninflation und Unsicherheiten verstärken die täglichen betrieblichen Herausforderungen.“
Die Umfrage ergab zudem, dass mehr als zwei Drittel der Befragten von steigenden Kosten betroffen sind. 27% berichten von erheblichen Kostensteigerungen, während 41% moderate Erhöhungen angeben. Zu den häufigsten Problemen zählen Preisschwankungen, Flugstornierungen, Kapazitätsengpässe und längere Transportzeiten. Darüber hinaus sehen sich die Mitglieder zunehmendem Druck im Kundenservice und Raumembargos ausgesetzt.
„Die Spediteure passen sich in Echtzeit an, benötigen jedoch ein stabiles Betriebsumfeld, um die Waren effizient zu bewegen“, fügte Fried hinzu.
Die AfA fordert auch eine Lösung für die seit dem 13. Februar andauernde Schliessung des Ministeriums für Innere Sicherheit. Die Organisation appelliert an die politischen Entscheidungsträger, die Bezahlung des Personals der Transportation Security Administration zu priorisieren, um weitere Störungen im Luftverkehr zu vermeiden. Fried betonte: „Die Beendigung von Unsicherheiten, sei es im operativen oder regulatorischen Bereich, ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Resilienz und Zuverlässigkeit des Luftfrachtsektors.“
Die AfA wird weiterhin ihren Mitgliedern betriebliche Updates zur Verfügung stellen und sich für Massnahmen einsetzen, die die Stabilität und Vorhersehbarkeit der Lieferketten unterstützen.






