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CSG: Wes Yardley neuer Operations Director
25.03.2026 um 09:41 UhrEin Team von Wissenschaftlern des BASE-Experiments am CERN hat kürzlich einen bedeutenden Fortschritt im Transport von Antimaterie erzielt. In einem weltweit einzigartigen Versuch gelang es den Forschenden, eine mit Antiprotonen gefüllte Falle erfolgreich über das Hauptgelände des Labors zu transportieren, wie das Unternehmen kürzlich mitgeteilt hat. Diese Leistung stellt einen Schritt dar, um Antimaterie in andere europäische Forschungseinrichtungen zu bringen.
Die Wissenschaftler konnten eine Wolke von 92 Antiprotonen in einer tragbaren kryogenen Penning-Falle sammeln. Nach der erfolgreichen Abkopplung von der Versuchsanlage wurde die Falle auf einen LKW geladen und der Transport durchgeführt. Nach dem Transport konnte der Experimentbetrieb fortgesetzt werden. Diese Vorgehensweise ist gemäss dem CERN besonders bemerkenswert, da Antimaterie extrem schwer zu lagern ist und bei Kontakt mit normaler Materie sofort annihiliert wird.
Das langfristige Ziel dieses Experiments ist es, Antiprotonen zu europäischen Laboren, wie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, zu transportieren. Dort sollen präzisere Messungen der Eigenschaften von Antiprotonen durchgeführt werden.
Antimaterie ist eine Form von Materie, die in vielerlei Hinsicht der gewöhnlichen Materie ähnelt, jedoch mit umgekehrten elektrischen Ladungen und magnetischen Momenten. Laut den Gesetzen der Physik hätte der Urknall theoretisch gleiche Mengen an Materie und Antimaterie erzeugen müssen. Diese beiden Arten von Teilchen hätten sich jedoch schnell gegenseitig annihiliert, was zu einem leeren Universum hätte führen müssen. Stattdessen besteht unser Universum überwiegend aus Materie, was Wissenschaftler seit Jahrzehnten vor ein Rätsel stellt. Forschende vermuten, dass es bislang unbekannte Unterschiede gibt, die erklären könnten, warum Materie überlebt hat, während Antimaterie nahezu verschwunden ist.






