
EU-Tachographenvorschriften 2026
20.03.2026 um 09:44 Uhr
Vacad-Vorstand einstimmig bestätigt
20.03.2026 um 10:17 UhrDie Freie und Hansestadt Hamburg hat eine umfassende Strategie zur Urban Air Mobility (UAM) entwickelt, die darauf abzielt, die Metropolregion bis 2030 zu einem führenden Standort für innovative Drohnentechnologien zu machen. Diese Strategie wurde in einem partizipativen Prozess erarbeitet, an dem zahlreiche Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung beteiligt waren. Die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation (BWAI) hat die Initiative ergriffen und in Zusammenarbeit mit dem Cluster Hamburg Aviation e.V. sowie dem Drohnennetzwerk Windrove ein Konzept entwickelt, das die Integration von Drohnentechnologien in den urbanen Raum fördern soll.
Strategische Ziele und Handlungsfelder
Die UAM-Strategie verfolgt mehrere zentrale Ziele. Dazu gehört die sichere und gesellschaftlich akzeptierte Integration von Drohnentechnologien in den Hamburger Luftraum. Die Strategie definiert sechs Handlungsfelder, die sich auf Anwendungsbereiche, Technologien, Infrastruktur, Finanzierung, Aus- und Weiterbildung sowie Regulatorik konzentrieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der sozialen Akzeptanz und der ökologischen Verträglichkeit der Drohneneinsätze, die als grundlegende Prämissen für die Umsetzung der Strategie betrachtet werden.
Die Strategie sieht vor, dass Drohnen in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, darunter Logistik, Infrastrukturüberwachung und Katastrophenschutz. Um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu fördern, sind transparente Kommunikation und die frühzeitige Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse vorgesehen. Zudem sollen Drohneneinsätze ressourcenschonend und emissionsarm gestaltet werden.
Kooperation und Innovationsförderung
Ein zentraler Aspekt der Strategie ist die Förderung von Kooperationen zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentlichen Akteuren. Durch die Schaffung eines Drohnen-Hubs sollen Synergien genutzt und Kostenvorteile erzielt werden. Dieser Hub wird als zentrale Anlaufstelle für Drohneneinsätze dienen und die Datenverfügbarkeit für alle beteiligten Organisationen gewährleisten.
Die BWAI plant zudem, die Entwicklung von Testräumen für Drohnenflüge voranzutreiben, um innovative Technologien unter realen Bedingungen zu erproben. Diese Testräume sind entscheidend für die Entwicklung von Sicherheitsstandards und die Integration von Drohnen in den Luftraum über Hamburg, der durch die Nähe zu zwei Verkehrsflughäfen besonders komplex ist.
Regulatorische Herausforderungen und Sicherheitsaspekte
Die UAM-Strategie berücksichtigt auch die regulatorischen Herausforderungen, die mit der Integration von Drohnen in den städtischen Luftraum verbunden sind. Die BWAI arbeitet eng mit nationalen und europäischen Institutionen zusammen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Drohnenbetrieb zu gestalten. Ein wichtiger Bestandteil der Strategie ist die Entwicklung eines Verkehrsmanagementsystems für Drohnen, das die sichere Koordination von Drohnenflügen im urbanen Raum gewährleisten soll.






