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18.03.2026 um 14:58 UhrDie Rhenus Gruppe hat den multimodalen Transport von Prozessequipment und Anlagenkomponenten von Österreich in die USA erfolgreich abgeschlossen. Dieser Transport unterstützte den Aufbau einer grossen Produktionsanlage und erforderte eine präzise Koordination sowie eine strikte Planung der Meilensteine. Mehrere Einheiten der Rhenus Gruppe in Europa und Nordamerika arbeiteten eng zusammen, um die komplexen Anforderungen des Projekts zu erfüllen.
Multimodale Transportlösung
Der Transport umfasste etwa 2.840 m³ Stückgut, verpackt in 40 übergrossen Kisten und 12 x 40’-Containern. Die Rhenus Gruppe kombinierte verschiedene Transportarten, darunter Strassentransport, Binnenschifffahrt und Seefracht, um eine umfassende End-to-End-Lösung zu gewährleisten. Aufgrund der kritischen Bedeutung des Equipments und der engen vertraglichen Fristen war eine hohe Zuverlässigkeit und operative Kontrolle entlang der gesamten Transportkette erforderlich.
Die Ladung wurde zunächst nach Krems in Österreich transportiert, wo sie im Rhenus Donauhafen Krems, einem strategisch gelegenen Binnenhafen, umgeschlagen wurde. Dieser Hafen verbindet Strasse, Schiene und Binnenschifffahrt und ist mit moderner Infrastruktur ausgestattet. Nach dem Umschlag ging es mit einem Binnenschiff, das von Rhenus Partnership Austria betrieben wurde, weiter zum Hafen von Antwerpen. Dort erfolgte der Übergang auf den Überseetransport, der von Rhenus Project Logistics koordiniert wurde. Die Seefracht führte zum Hafen von Norfolk in Virginia, bevor die Ladung nach North Carolina transportiert wurde, wo sie die Projektanlage erreichte.
Zentrale Koordination und Zusammenarbeit
Rhenus fungierte während des gesamten Prozesses als zentrale Steuerungsstelle und stellte eine reibungslose Kommunikation mit dem Kunden sicher. Thomas Doblinger, Managing Director von Rhenus Logistics Austria, betonte die strategische Rolle Österreichs innerhalb des globalen Rhenus Netzwerks. Er hob hervor, dass die Expertise der Teams im Umgang mit komplexen Industriegütern eine präzise Lösung ermöglichte, die operative Abläufe mit umweltfreundlichen Transportmodi verband.
Patrick Schaeffer, Regional CEO Air & Ocean und Overland für Zentraleuropa und Osteuropa bei Rhenus, ergänzte, dass die erfolgreiche Durchführung des Projekts die Stärke des Rhenus Netzwerks und das Engagement für integrierte Logistiklösungen unter Beweis stelle. Moritz Becker, VP Director Rhenus Project Logistics, erklärte, dass durch den Einsatz multimodaler Transporte und die enge Zusammenarbeit zwischen den Regionen eine termingerechte Lieferung sichergestellt werden konnte.
Der Transport verdeutlicht den strategischen Wert der End-to-End-Fähigkeiten der Rhenus Gruppe im Bereich Projektlogistik. Die erfolgreiche Projektdurchführung vereinte die Fachkompetenz zahlreicher internationaler Rhenus Einheiten und unterstreicht die Koordination des globalen Netzwerks.





