
SCA Skog erreicht Holztransportrekord
13.03.2026 um 13:33 Uhr
Kooperation zwischen Maersk und East-West Intermodal
13.03.2026 um 14:42 UhrLödige Industries hat ein neues Softwaremodul namens „Cargo Direct“ vorgestellt, das darauf abzielt, die Abläufe in Luftfrachtterminals zu optimieren. Angesichts des steigenden Drucks durch wachsende Volumina, Arbeitskräftemangel und zunehmende Prozesskomplexität ist es für Terminals entscheidend geworden, sich als digital vernetzte Leistungsknoten innerhalb von Airline- und Speditionsnetzwerken zu positionieren. „Cargo Direct“ verknüpft in Echtzeit die Daten von Luftfrachtbriefen (AWB) mit allen verfügbaren Terminalressourcen, um die Effizienz zu steigern.
Optimierung der Abläufe
Durch die Reduzierung unnötiger Bewegungen und die Synchronisierung der Handlingsressourcen mit den Prioritäten der Sendungen soll „Cargo Direct“ die Durchsatzleistung der Terminals erhöhen. Dies führt zu stabileren Abläufen während Spitzenzeiten und ermöglicht eine effizientere Nutzung der bestehenden Infrastruktur. Erste Implementierungen zeigen, dass durch optimierte Prozessabläufe die Bearbeitungszeiten verkürzt und die Ressourcennutzung verbessert werden kann, ohne dass zusätzliche Infrastruktur erforderlich ist.
„Cargo Direct“ bietet eine strukturierte, systemgestützte Prozessautomatisierung, die es grossen Terminals ermöglicht, die Transparenz und Reaktionsfähigkeit kleinerer Einrichtungen zu erreichen. Das System konsolidiert Daten zu Sendungen, speziellen Handhabungscodes, Terminallayouts, Verfügbarkeit von Geräten und Personalressourcen in einem kontinuierlich aktualisierten Aktivitätsplan. Anstatt lediglich Benutzeraktionen zu protokollieren, bestimmt das System aktiv den nächsten optimalen Prozessschritt für jede Fracht.
Die Identifikation jeder Fracht, sei es eine ULD, eine interne Palette oder ein einzelnes Paket, erfolgt über Handscanner, die mit WLAN oder 5G verbunden sind. „Cargo Direct“ leitet die Fracht automatisch an den nächsten optimalen Zielort, wie beispielsweise einen Lagerplatz, eine Inspektionsstation oder einen Arbeitsplatz zur Zusammenstellung. Die Benutzerinteraktion wird auf einen strukturierten „Scannen und Bestätigen“-Workflow reduziert, während Ausnahmen wie beschädigte Fracht oder Teillieferungen innerhalb der Systemlogik verwaltet werden.
Effizienzsteigerung durch Prozessautomatisierung
Die Strategien für Einlagerung und Abholung werden dynamisch optimiert, um die Wege zu minimieren und Wartezeiten an den Arbeitsplätzen zu reduzieren. Auch die Abläufe an Land profitieren von einer frühzeitigen Zuordnung von Türen und Toren, die auf dem Inhalt der Sendungen, den Layoutbeschränkungen und den betrieblichen Prioritäten basieren. Zusätzliche Datenquellen, wie Volumen- und Gewichtsinformationen, die über intelligente Tore mit 3D-Scanning erfasst werden, können integriert werden, um die Dichte der ULD-Zusammenstellung zu verbessern und die Gesamtkapazität des Terminals zu erhöhen.
Trotz der weit verbreiteten Automatisierung von Geräten in der Branche verlassen sich viele Terminals nach wie vor stark auf manuelle Entscheidungen und individuelle Erfahrungen. Cargo Direct schliesst die Lücke zwischen mechanischer Automatisierung und echter Prozessautomatisierung, wodurch die betriebliche Variabilität verringert und die Vorhersehbarkeit auf Hub-Ebene gestärkt wird.
„Cargo Direct“ wird als abonnementbasiertes Modell pro AWB angeboten und kontinuierlich durch regelmässige Updates verbessert. Dies schafft eine robuste Datenbasis für zukünftige, KI-gestützte Optimierungen.




