
Softlink-Technologien für Ausbildung in Indien
11.03.2026 um 11:43 Uhr
Wiederinbetriebnahme der Strecke Hamburg-Berlin
11.03.2026 um 12:14 UhrDas Unternehmen Landatu Solar hat im Hafen von Bilbao ein Pilotprojekt zur Erprobung einer schwimmenden Solarenergie-Lösung gestartet. Ziel des Projekts ist es gemäss einer Mitteilung des Hafens, die Leistungsfähigkeit dieser Technologie in einer realen Meeresumgebung zu bewerten. In der ersten Phase sollen technische Schlussfolgerungen zur Weiterentwicklung des Systems und dessen Einsatzmöglichkeiten in Offshore-Umgebungen gezogen werden.
Der Pilot, der eine Fläche von 12 x 12 m einnimmt, ist im Santurtzi-Dock verankert. Er besteht aus einer modularen gespannten Membran- und Netzstruktur, die durch einen äusseren Rahmen unterstützt wird. Diese Konstruktion soll die Anpassungsfähigkeit an dynamische Wellenlasten verbessern und die Verwendung transportabler Komponenten ermöglichen. Dadurch könnten gemäss dem Hafen sowohl die Installationszeiten als auch die logistische Komplexität verringert werden.
Einblicke in die Herausforderungen der Meeresumgebung
Das Projekt soll Erkenntnisse darüber liefern, wie verschiedene Faktoren wie Wellen, Wind, Korrosion und die Komplexität des Verankerungssystems die Leistungsfähigkeit der schwimmenden Solaranlage beeinflussen. Die Initiative ist Teil des „Seamod-Projekts“, das sich auf modulare Lösungen für die Photovoltaik im maritimen Umfeld fokussiert. Die vorgesehene Lösung ist laut dem Hafen so konzipiert, dass sie skalierbar ist und mit anderen erneuerbaren Energiequellen, wie Offshore-Windenergie, kombiniert werden kann. Dadurch soll das Potenzial des Meeres zur Unterstützung der Energiewende genutzt werden, während gleichzeitig der Druck auf landwirtschaftliche und bebaubare Flächen verringert wird.






